Ernsthaftes Business Intelligence

Der Markt für Business Intelligence bleibt ein spannendes, aber weites Feld. Daher beginnt ein Interview mit Vertretern der BI-Fraktion zunächst immer mit einer Standort-Bestimmung. So auch im Falle des Gesprächs mit Jürgen Rosenhagen, Direktor Marketing Deutschland und Österreich bei Hyperion.

ZDNet: Der Markt für Business Intelligence wird weiterhin stetig wachsen, da die Datenmenge in den Unternehmen um durchschnittlich 90 Prozent pro Jahr wächst. Eigentlich sollten alle Lösungsanbieter aus diesem Segment glücklich sein. Nun haben Sie im dritten Quartal Ende März nur ein bescheidenes Umsatzplus vorgelegt wenngleich es beim Gewinn aufwärts ging.

Rosenhagen: Im BI- und BPM-Markt sind wir weiterhin ganz vorne und bestens gerüstet.

ZDNet: Der BI-Markt gehört zu den spannendsten Sektoren der IT-Industrie. Viele wollen neu daran partizipieren, andere haben sich gerade daraus verabschiedet. Informatica zum Beispiel. Hyperion bleibt aber weiterhin bei seinen Leisten, oder?

Rosenhagen: Hyperions Kernkompetenz ist Business Performance Management; Business Intelligence betrachten wir als eine notwendige Basis für die Unternehmenssteuerung und damit des Performance Managements. Informatica ist in einer anderen Position. Ihr Kerngeschäft ist die Integration der Daten aus Vorsystemen in Data Warehouses und Data Marts – auf die die Applikationen für BPM und BI aufsetzen.

ZDNet: Das soll nichts heißen. Siebel ist die Größe im CRM-Markt, will nun aber auch als Anbieter von BI wahrgenommen werden.

Rosenhagen: Siebel bietet im Rahmen seiner CRM-Plattform analytische Module an – allerdings nur im CRM-Kontext und auf Siebel als Plattform für das operative CRM aufsetzend.

Themenseiten: Business Intelligence, IT-Business, Strategien

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