Handy-Glücksspiele in den USA auf dem Vormarsch

2009: Drei Milliarden Dollar Umsatz durch mobile Sportwetten & Co erwartet

Das Geschäft mit Glücksspielen auf dem Handy (Mobile Gambling) ist in den USA kräftig auf dem Vormarsch. Laut dem US-Marktforschungsinstitut Mintel International sollen die Umsätze mit mobilen Sportwetten oder Handylotterien im Jahr 2009 auf rund drei Milliarden Dollar regelrecht explodieren. Im vergangenen Jahr kletterte der Gesamtumsatz der US-amerikanischen Mobile-Gaming-Industrie laut den Marktforschern dagegen gerade auf 200 Millionen Dollar.

„Das ist ein unberührtes Erfolgsterrain sowohl für Content-Produzenten als auch für Mobilfunkprovider“, sagte Mintel-Analyst Erik Thoresen. Das mobile Glücksspiel sei von derselben Art von Innovation getrieben, die auch den Klingeltönen zum Wachstum verholfen hat, so Thoresen. Selbst nach der rasanten Steigerung werden die Umsätze mit Handy-Glücksspielen im Jahr 2009 allerdings gerade 1,5 Prozent der Gesamtumsätze der Mobilfunkindustrie lukrieren. Auch an die Glücksspielumsätze in den US-Kasinos, die 2009 rund 71 Milliarden Dollar betragen sollen, reicht das mobile Pendant bei Weitem nicht heran.

In Europa und dem asiatisch-pazifischen Raum, in dem Handy-Glücksspiele bereits eine gewisse Popularität erreicht haben, gehen die Experten von ähnlichen Zuwächsen wie auf dem US-Markt aus. In Europa soll nach Berechnungen der Marktforscher von Juniper allein der Umsatz mit mobilen Sportwetten im Jahr 2009 auf drei Milliarden Dollar anschwellen. Europa und die Region Asien-Pazifik halten dann mit Anteilen von jeweils mehr als einem Drittel deutlich die Mehrheit am globalen Mobile-Gambling-Markt.

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2 Kommentare zu Handy-Glücksspiele in den USA auf dem Vormarsch

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  • Am 27. Juni 2005 um 12:57 von Kein Handyfan

    Unsinn auf dem Handy
    Da kann man wieder sehen, dass es immer noch möglich ist aus Schei.. Geld zu machen. Und es gibt immer noch Millionen von Menschen, die diesen Schwachsinn auch noch bezahlen. Und auf der anderen Seite singen diese Leute täglich ihre Klagelieder wie teuer doch alles ist – und Hans Eichel würden diese am liebsten auch noch in die Wüste schicken.
    Es ist doch einfach kein Wunder, wenn immer weniger Kaufkraft für andere Dinge zur Verfügung steht.
    Aber wem’s gefällt, der soll sein Geld doch zum Fenster rausschmeissen.
    Ich jedenfalls wäre dafür, wenn es auch für Handys eine dicke fette Steuer gebe, wie für Benzin.

    • Am 16. Februar 2006 um 17:44 von Handynutzer

      AW: Unsinn auf dem Handy
      Hallo Zusammenhang???????

      Ich sehe jedenfalls keinen zwischen Benzin (das MUSS teuer sein und verschwindet hoffentlich bald ganz vom Treibgasmarkt, aber das hat hat andere Gründe) Lottospielen auf dem Handy und eine Handysteuer….

      Handys sind ungemein praktisch und es gibt jede Menge Leute ohne ein jamba-Abo oder so einen Scheiß! Die das Ding brauchen (ja ein Handy ist toll!!) und auch nutzen….

      Wenn überhaupt dann doch bitte eine Lottosteuer….

      FAZIT: Erst denken, dann schreiben!

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