BMW sieht gute Chancen für High-Tech-Standort Deutschland

Die Faktenlage sei besser als die Meinungen über die Fakten

BMW-Aufsichtsratschef Joachim Milberg sieht gute Chancen, dass Deutschland ein Standort für die Produktion von Hightech-Produkten bleibt. Deutschland sei ein technologisch sehr starkes Land, das in vielen Bereichen Spitzenleistungen vollbringe, sagte Milberg der Zeitschrift „Automobilwoche“.

Die Faktenlage sei besser als die Meinungen über die Fakten. „Wir brauchen mehr Vertrauen in die eigene Stärke und in unsere Fachleute.“ Deutschland müsse allerdings seine Chancen stärker nutzen. „Beim Umgang mit neuen Technologien sind wir Weltmeister im Aufspüren von Risiken. Leider bewegen wir uns beim Aufspüren und Nutzen von Chancen nicht auf demselben Niveau.“

Die Gesellschaft brauche mehr Aufgeschlossenheit. So habe Deutschland in der Mikroelektronik Chancen verspielt. „Wenn uns das bei weiteren neuen Technologien, zum Beispiel der Gentechnik, wieder passieren sollte, frage ich mich, wo denn die neuen Arbeitsplätze über innovatives Wachstum herkommen sollen.“ Milberg bemängelte zudem zu niedrige Ausgaben für Forschung und Entwicklung.

Das neue BMW-Werk in Leipzig sei ein Beweis, dass ein wirtschaftlich hoch entwickeltes Produkt wie der BMW 3er in Deutschland profitabel gebaut werden könne. Das sei auch ein Signal für die Entwicklung der industriellen Basis in den neuen Bundesländern, sagte der BMW-Aufsichtsratsvorsitzende.

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