200-Millionen-Dollar-Patentklage gegen AOL

Schnelles Urteil vom Bundesgericht in Virginia erwartet

Die US-Firma Klausner Technologies hat den Onlineriesen AOL vor einem US-Bundesgericht wegen Patentverstößen verklagt. AOL verletze mit seinen Sprachdiensten Voicemail, Call Alert by Phone und VoIP das Patent 5.572.576, heißt es in der Anklageschrift. Wie Firmengründer Judah Klausner mitteilte, fordert das Unternehmen von AOL Schadenersatz und Lizenzgebühren in Höhe von 200 Millionen Dollar.

Konkret sieht Klausner sein Eigentumsrecht offenbar dadurch verletzt, dass die User durch die AOL-Services visuell über den Eingang neuer Sprachnachrichten sowie die Identität des Anrufers informiert werden und Mitteilungen über ein Display gezielt aufrufen können. Klausner bezeichnet sich darüber hinaus als Erfinder des PDA und des elektronischen Organizers (US-Patent Nr. 4.117.542). Seine Firma hält nach eigenen Angaben mehr als 20 Patente im Bereich Sprachdienste.

Die Klage wurde von der Anwaltskanzlei Dovel & Luner vor einem Bundesgericht in Virginia eingereicht. Dank dem hohen Tempo bei der Bearbeitung von Prozessen an diesem Gericht sei mit einem schnellen Abschluss des Falls zu rechnen, meint Greg Dovel, der Klausner Technologies in dem aktuellen Gerichtsverfahren vertritt.

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