AOLs Instant Messenger von Wurmplage heimgesucht

Schädling wurde durch einen Filter gestoppt

Gestern hat ein Wurm den Instant Messaging-Dienst von America Online befallen, Experten zufolge war der Schädling aber innerhalb von wenigen Stunden eingekapselt. Der Wurm verbreitete sich mit IM-Nachrichten, die den Text „LOL LOOK AT HIM“ und einen Link auf die im Internet abgelegte Datei „picture.gif“ enthielten.

Wurde diese heruntergeladen, hat sich der Wurm an alle IM-Kontakte eines Nutzers weiterverbreitet. Dies sagten Vertreter der Security-Spezialisten Facetime und Im Logic.

Der Schädling ist erstmals am Mittwoch um zwölf Uhr pazifischer Zeit aufgetreten und hat sich anderthalb Stunden lang mit hoher Geschwindigkeit ausgebreitet. Laut dem Facetime-CTO Jonathan Christensen hat AOL dann einen Filter installiert, der eine weitere Ausbreitung verhindert hat. Kurz darauf ist der schädliche Code aus dem Netz verschwunden.

Facetime und Im Logic haben mehrere Anfragen nach dem Wurm erhalten, was auf eine weitere Ausbreitung schließen lässt. Unter anderem waren Mitarbeiter von Hewlett-Packard betroffen.

In der Vergangenheit sind bereits ähnliche Würmer aufgetaucht, diese haben auf einem befallenen Rechner dann auch eine Backdoor eingerichtet oder anderen schädlichen Code platziert. Christensen konnte zu diesem Zeitpunkt noch nicht sagen, ob dies auch bei dem aktuellen Exemplar der Fall ist. Beide Unternehmen untersuchen die Datei „picture.gif“ derzeit.

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