USB-Stick und Ipod als Sicherheitsrisiko

Verlust von sensiblen Unternehmens-Daten vorprogrammiert

MP3-Spieler wie der Ipod, USB-Sticks und andere Wechseldatenträger stellen ein ernst zu nehmendes Sicherheitsrisiko für Unternehmen dar. Dies besagt eine Studie des Sicherheitsunternehmens Pointsec. „Es macht wenig Sinn, wenn Unternehmen Unmengen von Geld in Informationssicherheit investieren und gleichzeitig ihr Personal diese Speichermedien benutzen lassen“, so Martin Allen, Generaldirektor von Pointsec. „Sie ermöglichen den Mitarbeitern einen ungehinderten Download von vertraulichen Firmeninformationen.“ Gefährlich seien die Wechseldatenträger vor allem, weil sie sehr klein sind und dadurch nicht nur einfach aus dem Unternehmen hinaus transportiert werden können, sondern auch häufig verloren gehen.

Wie die Studie zeigt, werden in 84 Prozent aller britischen Unternehmen Wechseldatenträger verwendet. 90 Prozent dieser Firmen wissen um die Sicherheitsrisiken, die mit der Verwendung von Memory-Sticks und ähnlichem verbunden sind. Über 30 Prozent der befragten Unternehmen gaben an, dass solche Speichermedien auch ohne Erlaubnis von Mitarbeitern verwendet werden. 41 Prozent der befragten Unternehmen schließlich wussten nicht, dass auf Wechselmedien gespeicherte Daten ohne großen Aufwand verschlüsselt werden können, so dass ein Missbrauch verhindert werden kann.

Um dem Missbrauch vorzubeugen, empfiehlt Allen den Unternehmen vor allem, Richtlinien zum korrekten Umgang mit Memory-Sticks und ähnlichen Speichermedien zu erlassen und Mitarbeiter auf Folgen von Missbrauch hinzuweisen. Außerdem rät er zur Benutzung von Software zur Verschlüsselung der Daten. „Die Verwendung einer solchen Verschlüsselungs-Software ist ebenso unerlässlich und preiswert wie die Verwendung von Antivirus-Software“, so Allen.

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