Markt für Speicherprodukte wächst auf 3,7 Milliarden Dollar

Marktführer EMC baut Spitzenposition aus

Der internationale Markt für Speichersysteme hat im abgelaufenen ersten Quartal 2005 um 6,7 Prozent auf 3,7 Milliarden Dollar zugelegt. Dabei konnte Marktführer EMC seine Führungsposition ausbauen. Nach Berechnungen der Marktforscher von IDC kletterte der Umsatz mit Speichersystemen bei dem US-amerikanischen Speicherspezialisten um 12,2 Prozent auf 808 Millionen Dollar und wuchs damit deutlich über dem Markt.

Hewlett-Packard konnte seinen zweiten Rang mit einem Plus von 6,2 Prozent auf 668 Millionen Dollar zwar verteidigen, musste aber Marktanteile abgeben. IBM hielt seine dritte Position. Der Konzern, der laut IDC vor allem in den USA „etwas schwächelte“, legte um 9,2 Prozent auf 435 Millionen Dollar zu. Mit den höchsten Zuwachsraten unter den Top-Herstellern konnten Dell (plus 29,2 Prozent) und Network Appliance (plus 29,7 Prozent) aufwarten. Sun musste vor allem dank schwacher Nachfrage nach Highend-Servern einen kräftigen Rückgang seines Quartalsumsatzes von 16 Prozent auf 190 Millionen Dollar hinnehmen.

Satte Zuwächse erzielten sowohl EMC als auch das Gros der Konkurrenten vor allem im Midrange-Bereich, während die Nachfrage nach Highend-Produkten nachließ. „EMC hatte ein großartiges Quartal rund um seine Clariion-Produktreihe“, sagte IDC-Analyst Bart Nisbet. Dagegen wartete die Highend-Linie Symmetrix eher mit schwachen Zuwachsraten auf. Insgesamt kletterten die Umsätze mit Midrange-Produkten, die zu Preisen zwischen 50.000 und 300.000 Dollar über den Ladentisch gehen, um 27 Prozent. Die Umsätze mit den hochpreisigen Highend-Produkten (300.000 Dollar und mehr) gingen dagegen um neun Prozent zurück.

Themenseiten: Business

Fanden Sie diesen Artikel nützlich?
Content Loading ...
Whitepaper

ZDNet für mobile Geräte
ZDNet-App für Android herunterladen Lesen Sie ZDNet-Artikel in Google Currents ZDNet-App für iOS

Artikel empfehlen:

Neueste Kommentare 

Noch keine Kommentare zu Markt für Speicherprodukte wächst auf 3,7 Milliarden Dollar

Kommentar hinzufügen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *