Antitrust: Microsoft stimmt Windows XP-Änderungen zu

Internet Explorer ist dem US-Justizministerium noch immer zu präsent

Microsoft will auf die Kritik des Antitrust-Aufsichtsgremiums reagieren und kleinere Änderungen an Windows XP durchführen. In einer Einreichung vor Gericht bemängelten das US-Justizministerium und einige Bundesstaaten, dass der Internet Explorer auch nach der Deaktivierung zu präsent sei.

Konkret störten sich die Kläger beispielsweise daran, dass das Icon des Browsers bei gespeicherten HTML-Dateien zu sehen ist und Verknüpfungen zu der Applikation im Fall der Deaktivierung nicht automatisch gelöscht werden. Microsoft sicherte im selben Dokument zu, die kritisierten Sachverhalte zu beseitigen. Am Freitag will Richterin Kollar-Kotelly eine Anhörung in Washington D.C. abhalten.

Kollar-Kotelly hatte die außergerichtliche Einigung zwischen Microsoft und der US-Regierung Ende 2002 aufrecht erhalten, auch ein vom US-Bundesstaat Massachusetts angestrengtes Berufungsverfahren konnte daran nicht mehr rütteln.

Das Gremium, das die Einhaltung der Auflagen überwacht, beschäftigt sich auf Basis von frühen Versionen derzeit auch mit der nächsten Windows-Generation Longhorn und dem Internet Explorer 7.

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1 Kommentar zu Antitrust: Microsoft stimmt Windows XP-Änderungen zu

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  • Am 3. Juni 2005 um 12:29 von warum so zögerlich?

    Beispiel für EU-Commision,…
    Die US-Gerichte sind nicht zimperlich.
    Das weis auch Microsoft, daß hinhalten und diskutieren dort "sehr" teuer werden kann!

    Deshalb werden jetzt auch die Datei-Icons sogar noch "umgefärbt".

    Dagegen ist das Katz-und-Maus-spielen für die EU-Behörden sehr lächerlich, …

    und, …. die EU-Strafen lassen sich aus der "Portokasse" bezahlen!

    Armes, doofes Europa!!!

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