Telekom-Markt: Der nächste Trend heißt VoBB

22 Millionen Voice-Over-Broadband-Verbindungen in drei Jahren

Die Bereitstellung von Festnetzanschlüssen für Consumer-Sprachtelefonie wird am Telekommunikationsmarkt zunehmend an Bedeutung verlieren. Dagegen werden Unternehmen den Zukauf gehosteter Telekommunikationsdienstleistungen verstärken. Das sind die wichtigsten Prognosen in dem heute, Montag, vom internationalen IT-Dienstleistungsunternehmen Atos Origin und IDC veröffentlichten Bericht „The European Telecom Review“.

IDC geht in den neuesten Prognosen davon aus, dass in Europa die Anzahl der VoBB-Verbindungen (Voice-Over-Broadband) von zwei Millionen im Jahr 2004 auf 22 Millionen im Jahr 2008 ansteigen wird. Zusammen mit Internet und Fernsehen wird sich VoBB zu einer Schlüsselkomponente für gebündelte Services entwickeln, so IDC, das Interviews mit Chief Technology Officers der größten europäischen Telekommunikationsunternehmen für die Studie durchgeführt hat.

Wie aus dem Report hervorgeht, bietet das Ineinandergreifen von Festnetz- und Mobiltelefonie-Infrastrukturen sowie Telekommunikations- und Informationstechnologien den Betreibern die Möglichkeit, gebündelte Services anzubieten. Diese decken Voice, Fernsehen, Internet und mobile Dienste gleichermaßen ab. Infolge sinkender Margen bei den Basisdiensten sind die Betreiber darüber hinaus gezwungen, verstärkt auf Mehrwertangebote
zu setzen.

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