EU investiert weltweit in Erforschung von Open Source

Bislang waren entsprechende Aktivitäten auf Europa begrenzt

Die EU will mit dem Projekt „Flossworld“, das ein Investitionsvolumen von 660.000 Euro hat, die Erforschung der Auswirkungen von Open Source unterstützen. In der Vergangenheit waren solche Projekte auf Europa begrenzt, die neue Initiative soll jedoch international angelegt sein.

Die Fördermittel sollen damit auch in Ländern wie Argentinien, Brasilien, Bulgarien, China, Kroatien, Indien, Malaysia und Südafrika investiert werden. Rishab Aiyer Ghosh, Projektkoordinator des „Maastricht Economic Research Institute on Innovation and Technology“ an der Universität Maastricht sagte, dass die EU bislang keine internationalen Projekte unterstütze.

Die Forschungsaktivitäten sollen sich auf drei Bereiche konzentrieren: Die Auswirkungen von freier und Open Source-Software auf die Entwicklung von Qualifikationen, auf die Wirtschaft und den Arbeitsmarkt, regionale Unterschiede bei der Softwareentwicklung und den Standpunkt von Regierungen und staatlichen Stellen gegenüber der Nutzung von quelloffener Software.

Das große Ziel sei es, die Zusammenarbeit auf internationaler Ebene voranzutreiben. Man wolle dadurch ein besseres Verständnis für die Nutzung und Auswirkungen von Open Source auf lokale Märkte gewinnen, so Projektkoordinator Rishab Aiyer Ghosh. Bislang habe man keine entsprechenden Daten.

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