Entwicklung von 802.11n schreitet nur langsam voran

Spezifikationen der nächsten WLAN-Generation nach wie vor strittig

Die Entwicklung der nächsten WLAN-Generation 802.11n, die deutlich höhere Datenübertragungsraten möglich machen soll, schreitet nur sehr langsam voran. Die Mitglieder der Arbeitsgruppe konnten für den Vorschlag auch im zweiten Anlauf nicht die notwendige Zustimmung erreichen.

Bei einem Treffen im australischen Cairns der 802.11n-Arbeitsgruppe des „Institute of Electrical and Electronic Engineers“ erhielt der Vorschlag der „Task Group ’n‘ synchronisation“ (TGn Sync) nicht die erforderlichen 75 Prozent der Stimmen. „Wir haben erwartet, dass das passiert“, so Boyd Bangerter von Intel. Der Halbleiterhersteller ist einer der wichtigsten Unterstützer der TGn Sync. „Das ist nicht unbedingt das Ergebnis, das wir uns gewünscht haben. Aber das ist das Risiko bei einem Konsens-orientierten Standardisierungsprozess“, so der Intel-Mitarbeiter weiter.

Nachdem der Vorschlag im ersten und zweiten Anlauf mit 57 und 49 Prozent durchgefallen ist, wird sich die Arbeitsgruppe nun auf andere Technologien konzentrieren. Als einer der Favoriten gilt der Vorschlag der „World-Wide Spectrum Efficiency Group“. Die Unterschiede sind jedoch eher gering. So basieren die Vorschläge beider Interessensgruppen auf einer als Multiple Input/Multiple Output bezeichneten Technologie, die WLAN-Datenübertragungsraten von 300 MBit/s möglich machen soll. Die Spezifikation ist allerdings auf 100 MBit/s begrenzt.

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