Startup will Open Source-Projekte kommerzialisieren

Infrastruktur-Software im Mittelpunkt des Interesses

Die neu gegründete Beteiligungsgesellschaft Simula Labs will Open Source-Projekte kommerzialisieren, in dem sie ein tragfähiges Geschäftsmodell für die kostenlosen, quelloffenen Anwendungen entwickelt.

Schon das 2001 gegründete und Anfang des Monats von IBM übernommene Unternehmen Gluecode engagierte sich in diesem Bereich. Der Gluecode-Chairman Winston Damarillo wird CEO von Simula Labs. Als Kapitalgeber agieren Redpoint Ventues und Mission Ventures. Innerhalb der nächsten drei Jahre sollen in sechs bis acht Startups zehn bis 15 Millionen Dollar investiert werden.

Unternehmer und Kapitalgeber setzen bei der Gründung neuer Softwarefirmen in letzter Zeit zunehmend auf Open Source. Von besonderem Interesse ist derzeit quelloffene Infrastruktur-Software, deren Anschaffung als Closed Source-Variante normalerweise sehr kostspielig ist.

Als eines der ersten Unternehmen will Simula Labs Logicblaze finanzieren, das ein Projekt mit dem Namen Activemq vorantreibt. Dabei handelt es sich um eine quelloffene Version einer Java-basierten Messaging-Software. Simula fungiert auch als Geldgeber für Megere, Entwickler eines ebenfalls Java-basierten Development Lifecycle-Tools.

Das Business-Modell von Simula ist dem von Gluecode sehr ähnlich. Das Unternehmen wird die wichtigsten Ingenieure hinter einem Projekt beschäftigen und Dienste wie Support, Training und Zusatzfunktionen kostenpflichtig anbieten.

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