Sophos: KMUs schlampen beim Virenschutz

Infektionen trotz installierter Sicherheits-Software

Gerade kleinere und mittelständische Unternehmen (KMU) schlampen beim Virenschutz. Dies hat eine jetzt von Sophos vorgestellte Studie ergeben. Demnach setzen zwar 85 Prozent der mittelständischen Unternehmen in Deutschland Antiviren-Programme ein, allerdings waren mehr als 54 Prozent innerhalb der vergangenen zwölf Monate von Viren-, Würmer- und Trojaner-Attacken betroffen.

Das Frankfurter Marktforschungsinstitut Market Research & Services (MR&S) nennt als Gründe hierfür insbesondere „technische Mängel sowie menschliches Versagen“. Ein Problem: Vielfach würden die Firmen die regelmäßige Aktualisierung ihrer Antiviren-Software vernachlässigen. Laut Sophos hat eine Befragung unter rund 4000 kleinen und mittleren Unternehmen weltweit gezeigt, dass sich diese zwar der Risiken bewusst sind, die durch elektronische Schadprogramme entstehen, Investitionen in entsprechende Sicherheitsprogramme jedoch oft ins Leere laufen, da Updates nur unregelmäßig vorgenommen werden.

Neben Viren, Würmern und Trojanern stellen insbesondere auch unverlangte Werbe-Mails eine wesentliche Bedrohung für Firmen dar. Der Security-Spezialist Christoph Hardy von Sophos macht eine „bedrohliche Entwicklung“ aus: „Nicht nur, dass unverlangte Werbe-Mails die Posteingänge der Mitarbeiter verstopfen. Die Versender der Nachrichten bedienen sich nun immer öfter der Techniken von Viren, Würmern und Trojanern, um über die Rechner ahnungsloser User ihre unerbetenen Botschaften zu verbreiten“. Auch die Rechner kleiner Unternehmen würden zu solchen Zwecken missbraucht.

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