Apple schließt Sicherheitslücke in Itunes

Abspielen manipulierter MPEG 4-Dateien erzeugt Speicherüberlauf

Apple hat mit Itunes 4.8 eine kritische Sicherheitslücke in der Mediaplayer-Software geschlossen. Bei älteren Versionen wird durch das Parsing von manipulierten MPEG 4-Dateien ein Speicherüberlauf ausgelöst, wodurch Angreifer unbemerkt die Kontrolle über einen Rechner übernehmen und schädlichen Code ausführen oder Itunes zum Absturz bringen können.

Thomas Kristensen, CTO des Sicherheitsspezialisten Secunia, sagte, dass die Schwachstelle als sehr kritisch angesehen werde, da für einen erfolgreichen Exploit nur wenige Interaktionen des Anwenders benötigt würden. Bereits ein manipulierter MPEG 4-Datenstream von einer Website reiche aus.

Bei dem jetzt veröffentlichten Itunes-Update wurde die Validierung beim Laden der Dateien überarbeitet. Die Software ist für die Plattformen Mac OS X, Windows XP und Windows 2000 verfügbar und kann auf der Apple-Website heruntergeladen werden.

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