Drei kompakte Notebooks zum Jubiläum von Toshiba

Libretto-Serie mit Pentium-M-Modell unter 1 Kilo wiederbelebt

Der japanische Elektronik-Riese Toshiba feiert dieses Jahr seinen 130-jähigen Geburtstag. Seit 20 Jahren ist man auch im Mobile-Computing-Geschäft tätig. Zu diesem Anlass präsentiert Toshiba drei neue Modelle, die die Innovationskraft der Firma unter Beweis stellen soll.

Bei dem High-end-Modell Portégé R200 mit 12,1-Zoll-Display kommen neue Fertigungstechniken (Printed Wiring Board) zum Einsatz, welche die Herstellung besonders kleiner Notebooks vereinfacht. Die neue Fertigungsweise ermöglicht Toshiba, das R200 mit einem Lithium-Ionen-Akku mit 3800 mAh zu versehen. Das bisher kleinste Modell konnte nur mit einem 1800 mAh-Akku ausgestattet werden. Trotz des größeren Akkus wiegt das Portégé R200 nur 1,29 Kilo und bietet eine Laufleistung von bis zu fünf Stunden.

Das neue Modell der Portégé-Familie wartet trotz seines geringen Gewichts und seiner flachen Bauhöhe von nur 9,9/19,9 mm (vorne/hinten) mit sehr hoher Performance auf. Die Ausstattung mit einem Intel Pentium M 753 (Ultra Low Voltage) mit einer Taktrate von 1,2 GHz, 400 MHz Frontsidebus und einem 2 MByte L2-Cache, die 60 GByte-Festplatte sowie der 512 MByte DDR2-Arbeitsspeicher (auf 1,2 GByte erweiterbar) und der integrierte WLAN-Anschluss 802.11b/g ist für ein Subnotebook bemerkenswert.

Der neue Portégé R200 ist ab Mitte Mai im Fachhandel verfügbar. Der empfohlene Verkaufspreis beträgt 3499 Euro. Toshiba gewährt auf alle Modelle der Portégé-Serie eine internationale Herstellergarantie von drei Jahren. Bei Anmeldung eines Servicefalls über die Toshiba Hotline steht den Kunden innerhalb Deutschlands und Österreichs ein kostenloser Abholservice zur Verfügung.

Die seit Jahren in der Versenkung verschwundene Libretto-Serie wird mit einem Modell wiederbelebt. Im U100 verwendet Toshiba jedoch keinen Transmeta-Prozessor mehr. Stattdesen kommt ein Pentium M 753 (Ultra Low Voltage) mit 1,2 GHz zum Einsatz. Das 7,2-Zoll-LCD-Display bietet eine Auflösung von 1280 mal 768 Bildpunkten.

Mit dem als Docking-Lösung konzipierten DVD-Laufwerk kann das Libretto DVDs aller gängigen Formate abspielen. Obwohl das Betriebssystem für das DVD-Abspielen nicht gestartet werden muss, sind die Bildqualität steigernde Techniken (De-Blocking, De-Interlacing, De-Ringing) aktiv. Als Soundausstattung kommt eine True-SRS-Lösung zum Einsatz, die die beiden integrierten Stereo-Lautsprecher ansteuert.

Ohne angedocktes Laufwerk wiegt das Libretto U100 unter einem Kilo, mit Laufwerk etwas über 1,2 Kilo.

Der Libretto U100 ist ab Mitte Mai für 3199 Euro im Fachhandel erhältlich. Toshiba gewährt auf den Libretto eine internationale Herstellergarantie von einem Jahr plus eine kostenlose, internationale Garantieerweiterung auf 2 Jahre, die dem Notebook beiliegt und bei Registrierung freigeschaltet wird.

Bei der dritten und letzten Neuheit handelt es sich um den Tablet-PC Tecra M4, in dem Intels Centrino-Technik mit einem Pentium M 750 mit 1,86 GHz zum Einsatz kommt. Eine Besonderheit stellt das Display mit 14 Zoll dar – diese Größe trifft man bei Tablet-PC bisher selten an. Mindestens ebenso ungewöhnlich in einem Tablet-PC ist die Grafiklösung Nvidia Geforce Go 6200TE mit 64 MByte eigenem Speicher.

Die neue Tecra M4-Reihe ist ab Mitte Mai im Fachhandel verfügbar. Der empfohlene Verkaufspreis beträgt 3499 Euro. Toshiba gewährt auf alle Modelle der Tecra M4-Serie eine internationale Herstellergarantie von drei Jahren.

Infos:

  • Toshiba Deutschland

    Toshiba Portégé R200
    Flach und leicht: Das neue Toshiba Portégé R200 wiegt nur 1,29 Kilo
  • Themenseiten: Hardware, Toshiba

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    1 Kommentar zu Drei kompakte Notebooks zum Jubiläum von Toshiba

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    • Am 31. Mai 2005 um 18:53 von Rafael

      Tecra M4 sehr teurer in Deutschland
      dass Tecra M4 wird in Deutschland teurer als in anderen europ. Laendern verkauft (1000euro mehr in Deutschland ).
      Z.B. in Frankreich das Tecra M4 mit schnellerer CPU (2GHz) 2500euro und in Deutschland mit 1.86GHz es kostet 3500euro.
      Irgendeine Idee, warum sie in Deutschland?? So kostspielig ist?

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