Spanische Supermarkt-Kette setzt auf Linux

Mercadora will 10.000 Red Hat-Arbeitsplätze einrichten

Die spanische Supermarktkette Mercadora plant einen Linux-Rollout, der 10.000 Desktops des Unternehmens betrifft. Den Zuschlag hat Red Hat-Linux bekommen, die Höhe des Vertrags wurde allerdings nicht veröffentlicht. Das Open Source-Betriebssystem wird auch auf Verkaufsterminals und Servern eingesetzt werden.

Das spanische Unternehmen, dass sich in seiner Werbung als „der zuversichtliche Supermarkt“ bezeichnet, erwartet nach Abschluss der Installation eine Vervierfachung der Abwicklungsgeschwindigkeit. Ein Sprecher sagte, die Linux-Implementierung werde „die von den Kunden in unseren Märkten verbrachte Zeit optimieren, den Bezahlvorgang vereinfachen und den Kassierern bei der Erfassung der Preise helfen.“

Linux hat nach zahlreichen europäischen Städten in jüngster Zeit auch einige große Unternehmen überzeugen können. Red Hat hat in diesem Monat bereits den deutschen Versicherer LVM und die italienische Bank BVU Banca als Kunden gewonnen. In beiden Fällen wurden keine Windows-PCs ersetzt, sondern andere Distributionen beziehungsweise Solaris-Systeme. Immerhin ging es um jeweils mehrere tausend Clients.

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1 Kommentar zu Spanische Supermarkt-Kette setzt auf Linux

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  • Am 23. Februar 2008 um 12:17 von Mareni

    Korrektur
    Kleiner korrigierender Hinweis: Die zitierte spanische Supermarktkette in diesem Artikel heisst nicht MERCADORA sondern MERCADONA.

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