Mozilla: Deutscher Bug-Jäger kassiert 2500 Dollar

Durch Veränderungen der Oberfläche konnte schädlicher Code auf einen Rechner gelangen

Die Mozilla Foundation hat 2500 Dollar an den deutschen Sicherheitsexperten Michael Krax für das Auffinden von fünf Sicherheitslücken überwiesen. Die Bugs standen mit einem Feature in Verbindung, das die Modifikation von Elementen der Nutzeroberfläche ermöglicht.

Durch den Missbrauch der Funktion konnte beispielsweise der Home-Button so manipuliert werden, dass durch einen Klick darauf schädlicher Code auf einen Rechner geladen wurde. In der vergangenen Woche veröffentlichte Mozilla die Version 1.02 von Firefox, in der ein Speicherleck abgedichtet wurde, das durch manipulierte animierte Gif-Dateien ausgenutzt werden konnte.

Krax wurde im Rahmen eines Prämienprogramms belohnt, das von Mozilla eingeführt wurde, um für die Community die Suche nach Sicherheitslücken attraktiv zu machen. Laut Chris Hofmann, Director of Engineering bei der Mozilla Foundation, ist das aber nur eine Option, die Software sicherer zu machen.

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