Australien: Nach Razzia 50 Bittorrent-Hubs vom Netz

Die verbleibenden 13 sind weiterhin im Fadenkreuz

Nach Angaben der Anti-Piraterie-Einheit der australischen Musikindustrie sind nach einer Razzia beim ISP Swiftel Communications 50 Filesharing-Hubs vom Netz gegangen. Das Unternehmen betreibt angeblich Infrastruktur mit Bittorrent-Software und wurde gerichtlich aufgefordert, Websites mit unlizenziertem Material zu schließen.

Michael Speck, General Manager von Music Industry Piracy Investigations (MIPI) sagte, dass sich die Zahl der aktiven Hubs nach der Aktion deutlich verringert hat. 50 von insgesamt 63 untersuchten Websites seien geschlossen worden. Zudem konnte ein deutlich spürbarer Rückgang der Nutzer verzeichnet werden. Die MIPI ist eine Abteilung der Australian Recording Industry Association.

Die MIPI geht davon aus, dass in der nächsten Woche weitere Hubs die Segel streichen werden. Die verbleibenden 13 seien dazu aufgefordert worden, die Urheberrechts-Gesetze zu beachten. „Sie werden weiterhin Ziele sein“, so Speck. Sollten die Hubs nicht von selbst schließen, werde man die Gerichte bemühen.

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