Verbraucher setzen auf Video-over-DSL bis ins Wohnzimmer

Behördliche Regulierungen verhindern Triple-Play-fähige Netze

DSL (Digital Subscriber Line) und IP (Internet Protocol) werden die bevorzugten Transport-Technologien für Video in zukünftigen Netzwerken sein. Dies ist das Ergebnis einer Umfrage des US-amerikanischen Netzwerk-Spezialisten Laurel Networks auf der CeBIT 2005 in Hannover.

Die Umfrage unter Besuchern der größten Telekommunikationshalle in Hannover zeigte, dass konvergente, IP-basierende Netze für Sprache, Daten und Video schon innerhalb der nächsten drei Jahre erwartet werden. Ein weiteres Ergebnis der Analyse ist, dass weder die Kosten für Installation und Betrieb noch die technologische Komplexität die Einrichtung von Triple-Play-Installationen behindern, sondern dass staatliche und behördliche Regulierungen derzeit das größte Hindernis für Triple-Play-fähige Netze darstellen.

„Es ist interessant, dass regulatorische Faktoren und nicht die Technologie als größte Hürde für die Realisation von Video auf der letzten Meile angesehen werden“, erklärte Steve Vogelsang, Vice President of Marketing bei Laurel. „Sobald die bestehenden Hindernisse aus dem Weg geräumt sind, sind skalierbare, zuverlässige Infrastrukturen, über die Video-Inhalte zum Anwender transportiert werden, die nächste Herausforderung für die Service-Provider“, so Vogelsang.

Da DSL noch weiter reifen wird, werden Service-Provider laut Laurel auch künftig auf intelligente Netzwerke für qualitative, interaktive Breitband-Services zugreifen, um die steigenden Ansprüche der Nutzer nach höherer Geschwindigkeit und größerer Zuverlässigkeit zu erfüllen. Triple-Play-fähige Netze sind laut Laurel deshalb der Schlüsselfaktor für ein weiteres uneingeschränktes DSL-Wachstum.

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