Erste Festnahme wegen Instant Messaging-Spam

18-Jähriger soll 1,5 Millionen Nachrichten verschickt haben

In den USA ist der 18-jährige Anthony G. festgenommen worden, da er verdächtigt wird, Instant Messaging-Spam im großen Stil verschickt zu haben. Der Mann wurde von New York nach Los Angeles gelockt und dort direkt am Flughafen von der Polizei in Empfang genommen.

Ingesamt soll der 18-Jährige 1,5 Millionen Nachrichten an die Mitglieder von Myspace.com verschickt haben, in denen für Pornographie und Finanzdienstleistungen geworben wurde. Zudem soll er damit gedroht haben, seine Spam-Methoden weiterzugeben, wenn der Community-Betreiber keinen Marketing-Vertrag mit ihm abschließt, der die Nachrichten legitimiert hätte.

Unter dem Vorwand, dass Myspace am Abschluss des Vertrags interessiert ist, wurde der Mann von New York nach Los Angeles gelockt. Dort wartete dann allerdings nicht ein unterschriftsreifes Dokument, sondern die Polizei. Der assistierende Staatsanwalt Brian Hoffstadt hat bestätigt, dass es sich dabei um die erste Inhaftierung aufgrund von Instant Messaging-Spam handelt. Er warnte gleichzeitig davor, dass dies wohl erst der Anfang ist. „Wir sehen erst die Spitze des Eisbergs“, so Hoffstadt.

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