Lexus bestreitet Gefahr durch Cabir

Smartphone-Virus sei keine Bedrohung für das Navigationssystem in den Fahrzeugen der Premiummarke

Der Hersteller von Antivirus-Software F-Secure hat im unternehmenseigenen Blog Auszüge einer Erklärung der Toyota-Premiummarke Lexus veröffentlicht, in der der Autohersteller bestreitet, dass der Cabir-Virus ein Risiko für das Bluetooth-fähige Navigationssystem der eigenen Fahrzeuge darstellt.

Damit reagiert Lexus auf einen Bericht von Kaspersky, die im Januar angekündigt haben, eine mögliche Viren-Anfälligkeit von Lexus-Fahrzeugen zu untersuchen. Der Autohersteller hat in diesem Zusammenhang auch Berichten widersprochen, wonach es sich beim Betriebssystem des Navigationssystems um das Cabir-anfällige Symbian-OS handeln soll. Cabir wurde als erster Smartphone-Virus bekannt und breitet sich auf Symbian-Handys mittels Bluetooth aus.

In Anbetracht der Erklärung von Lexus stellt auch F-Secure fest, dass der Virus für Lexus-Fahrzeuge keine Bedrohung darstellt. So könne Cabir durch das von dem Lexus-System ebenfalls unterstützten Object Push Protocol zwar versuchen, sich auf die Navigationseinheit auszubreiten, außer einer Fehlermeldung seien aber keine ernsthaften Probleme zu erwarten.

David Emm von Kaspersky sagte, dass die im Januar durchgeführte Untersuchung nur das Risikopotential solcher Infektionen ausloten sollte und es seiner Ansicht nach nur noch eine Frage der Zeit ist, bis aggressivere Viren in diesem Bereich auftauchen.

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