USA: Musikdownloads ziehen an

File-Sharing lässt weiter nach

Eine im Dezember 2004 durchgeführte Studie der Marktforscher von Ipsos hat ergeben, dass elf Prozent der Konsumenten in den USA für das Herunterladen von Digitalmusik gezahlt haben. Unter den regelmäßigen Online-Musikkonsumenten waren es sogar 47 Prozent. Im Dezember 2002 waren es nur zwei Prozent und im Dezember 2003 vier Prozent der User, die für Musikdownloads gezahlt haben.

Ebenfalls elf Prozent betrug der Anteil an Filesharer, der im Vergleich zu Dezember 2002 um acht Prozent zurückging. Von den Usern, die regelmäßig online Musik herunter laden, hat sich der Anteil an Zahlern im Vergleich zu Dezember 2003 von 22 Prozent auf 47 Prozent mehr als verdoppelt. Dabei haben mehr männliche als weibliche User für Onlinemusik gezahlt. Die Altersgruppe der zwischen 35 bis 54-jährigen hat mit 53 Prozent den größten Anteil an Zahlern, dicht gefolgt von den zwölf bis 17-jährigen, von denen 52 Prozent für Musikdienste gezahlt haben.

Die Studie wurde unter 1.112 US-Konsumenten ab zwölf Jahren durchgeführt. Der beliebteste Downloadservice für Digitalmusik war vergangenes Jahr mit 70 Prozent Marktanteilen Apples Itunes. Napster kam auf elf Prozent, gefolgt von Music Match, Real Networks und Walmart, die alle bei sechs Prozent rangierten. Mit einem neuen Angebot will sich Napster neben dem unumstrittenen Marktführer Apple behaupten. Für 15 Dollar können Abonnenten so viele Songs herunterladen wie sie wollen. Apple bietet seinen Kunden jeden Song um 99 US-Cent an.

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1 Kommentar zu USA: Musikdownloads ziehen an

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  • Am 15. Februar 2005 um 16:00 von Fred

    Wieso downloaden und bezahlen?
    Was für Lieder hört man denn? Meist die Top 20 oder? Alben von Lieblingsbands etc. kauft man sich eh. Einfach Radio mit PC verbinden -> Top 20 digital aufnehmen -> Songs extrahieren -> speichern -> fertig! Für den Eigengebrauch reichts und man ist immer aktuell. Und legal ist es soweit ich weiß auch. Und nach einen Monat kann man alles wieder löschen, da man die meisten Lieder dann eh nicht mehr hören kann.

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