EU will liberale VoIP-Politik

Reding: Keine regulatorischen Hindernisse

Die EU-Kommission möchte bei der zukünftigen Entwicklung der Internet-Telefonie (Voice over IP – VoIP) möglichst wenige Hürden errichten. „Die Europäische Kommission sieht in einer EU-weiten liberalen Politik bei der Internet-Telefonie den besten Weg zur Förderung des Wettbewerbs zwischen Internet-Telefonanbietern und herkömmlichen Telefonnetzbetreibern“, heißt es in einer heute veröffentlichten Stellungnahme.

„Ich möchte mich stark machen für ein offenes, wettbewerbsförderndes Herangehen an die Internettelefonie in allen 25 Mitgliedstaaten der EU“, sagte die für Informationsgesellschaft und Medien zuständige EU-Kommissarin Viviane Reding. IP-gestützte Netze und Dienste würden zur Grundlage eines neuen Spektrums von Kommunikationsdiensten werden, die nicht nur unmittelbar den Verbrauchern nützten, sondern sich auch auf die gesamte Wirtschaft auswirken würden.

Laut Reding soll die Einführung IP-gestützter Dienste nicht auf regulatorische Hindernisse stoßen. Ähnlich ist auch der Standpunkt der 25 nationalen Regulierungsbehörden. Bei einer Tagung in Brüssel nahm die Gruppe Europäischer Regulierungsstellen (ERG) eine Erklärung an, um die Einführung und weit verbreitete Nutzung von VoIP in Europa zu erleichtern.

Themenseiten: Business, Telekommunikation

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