VoIP: Merrill Lynch entscheidet sich für Cisco und Avaya

Der Kampf um Unternehmenskunden wird härter

Die Anbieter von VoIP-Equipment Cisco Systems und Avaya kämpften über Jahre hinweg um die Vorherrschaft auf den Mitarbeiter-Schreibtischen des Investmentriesen Merrill Lynch. Inzwischen steht fest: Die beiden Anbieter müssen sich den Großkunden teilen.

Im Jahr 2000 belieferte Cisco Merrill Lynch mit VoIP-Equipment, das im Jahr 2003 jedoch zumindest teilweise durch Geräte von Avaya ersetzt wurde. Diese Woche gab Cisco wiederum bekannt, dass künftig 14.000 Berater in rund 600 Büros das hauseigene VoIP-Equiment nutzen werden.

Diese Ankündigung wurde kurz darauf von Avaya wieder getoppt. Das Unternehmen kündigte an, dass die Telefone der Baureihe S8700 auf den Schreibischen von 15.000 bis 18.000 Mitarbeitern des Investmentriesen stehen werden. Unter anderem soll auch das Merrill Lynch-Hauptquartier in New York mit Avaya-Equipment telefonieren.

Der Kampf um den Großkunden und das für beide Anbieter durchwachsende Ergebnis zeigen, wie scharf der Wettbewerb im VoIP-Umfeld ausgetragen wird. Im Jahresvergleich ist Ciscos Geschäft im Bereich Internet-Telefonie um rund 40 Prozent gewachsen, das von Avaya im selben Zeitraum um rund 57 Prozent.

Die beiden Unternehmen haben einen völlig unterschiedlichen Background. Während Cisco mit seinen Routern aus dem IP-Umfeld kommt, können die Vorgänger der Lucent-Ausgliederung Avaya auf eine mehr als 100-jährige Geschichte im Bereich der klassischen Telefonie zurückblicken

Themenseiten: Cisco, Telekommunikation

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