Standleitung ade: Gebäude per Richtfunk einfach vernetzen

Der Aufbau eines WMANs ist nicht schwierig. Mit ein paar Hardware-Komponenten, diesem Praxisbericht und etwas Zeit kann ein Netzwerk mit einer drahtlosen Überbrückung von mehreren Kilometern verwirklicht werden.

Um eine wie im vorangegangenen Artikel, „Im Praxiseinsatz: Wireless Metropolitan Area Network“, dargestellte drahtlose Überbrückung von zwei Kilometern mitsamt einer Netzwerkinstallation zu realisieren, benötigt man acht Hardware-Komponenten und jede Menge Antennenleitungen.

Unter Berücksichtigung der im ersten Artikel genannten Vorraussetzungen sind folgende Geräte zum Aufbau und Betrieb des Netzwerks notwendig:


Punkt A (Zentrale):
1 x Router WGT624
1 x Access Point & Repeater WG302
1 x Wireless USB Device WG111
1 x Richtantenne ANT24D18
1 x Omnidirekt. Antenne ANT2405
1 x Antennenleitung 30 m
1 x Antennenleitung 10 m

Punkt B (Außenstelle):
1 x Access Point & Repeater WG302
1 x Wireless PC Card WAG511GE
1 x Richtantenne ANT24D18
1 x Antennenleitung 30 m


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Zwei Kilometer entfernt:
Zentrale und Außenstelle

Im Test erfolgte die Festlegung auf Hardware des Herstellers Netgear. Die Einstellungen können jedoch auch entsprechend auf Geräte anderer Hersteller übertragen werden.

Internetzugang

Ein breitbandiger Internetanschluss via DSL ist bei Punkt A (Zentrale) vorhanden und soll von der Außenstelle mitbenutzt werden. Auf die entsprechende Bandbreite des DSL-Anschlusses ist also zu achten. Die Kosten für einen zweiten DSL-Anschluss bei Punkt B können so eingespart werden. Jedoch erlauben nicht alle Provider in allen Tarifen die Netzwerknutzung des DSL-Zugangs, eine Abklärung im Vorfeld sowie gegebenenfalls ein Tarif- oder Providerwechsel kann hier sinnvoll sein. Zusätzlich sollen neben dem Datenaustausch auch kostenlos Telefonate und Videoübertragungen zwischen Punkt A und Punkt B stattfinden. Im Fallbeispiel greifen wird auf T-DSL 2000 Flat mit entsprechender Hardware (Splitter und Modem) zurückgegriffen.

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