Startups wollen RSS-Flut bändigen

Suche nach interessanten Inhalten soll vereinfacht werden

Nachdem die Zahl der RSS-Feeds in den letzten Monaten explodiert ist, bereitet es Anwendern immer mehr Schwierigkeiten, sich in der so genannten Blogsphere zurechtzufinden. Startups wollen diese Lücke jetzt besetzen, bei einem Unternehmen ist auch Browser-Pionier Marc Andreessen als Venture Capitalist mit von der Partie.

Das von ihm finanzierte Startup Rojo wurde im Juni 2003 gegründet und hat im vergangenen Jahr einen Beta-Test gestartet, an dem man nach bester Gmail-Manier aber nur auf Einladung teilnehmen kann. Die Software des Unternehmens analysiert die Linkstruktur der Blogsphere und macht Anwender so auf besonders populäre Einträge aufmerksam. Ähnlich wie Social Networking-Sites kann Rojo auch auf eine vom Anwender definierte Gruppe beschränkt werden. Geld verdienen will das Unternehmen später mit Premium-Angeboten und kontextabhängiger Werbung.

Das Unternehmen Bloglines wurde ebenfalls im Juni 2003 gegründet und hat nach eigenen Angaben mehr als 200 Millionen Blog-Einträge in einer Datenbank, die von den Anwendern durchsucht werden kann. „Feeds zu finden ist eine echte Herausforderung“, erklärt Bloglines-CEO Mark Fletcher. Im Gegensatz zu Rojo wird bei Bloglines aber keine Einladung benötigt, um an dem Dienst teilzunehmen.

ZDNet hat in einem Special alles Wissenswerte zum Thema RSS zusammengefasst.

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