Desktop-Suche: Microsoft plant keine aggressive Vermarktung

Tool soll vorerst nicht in Windows integriert werden

Der Softwarehersteller Microsoft will bei der Vermarktung seiner MSN Desktop Suche offenbar auf aggressive Taktiken verzichten. Auf dem Cyberposium der Harvard Business School lies Produktmanager Mark Kroese durchscheinen, dass eine Integration in Windows derzeit nicht in Frage kommt.

Die Beta der MSN Desktop-Suche wurde im Dezember 2004 veröffentlicht. Konkurrent Google hat sein Produkt schon im Oktober auf den Markt gebracht. Im Kampf um die Vorherrschaft in diesem Bereich mischen auch Yahoo sowie Ask Jeeves mit.

Kroese sagte, dass es durch die 2002 mit der US-Regierung getroffene Vereinbarung über die Beilegung des Kartellstreits schwieriger geworden sei, solche Innovationen in das Betriebssystem zu integrieren. Zunächst müsse immer genau geprüft werden, wie Wettbewerber darauf reagieren. An einer so weit reichenden Entscheidung wäre mit Sicherheit auch Bill Gates beteiligt, so Kroese.

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