Google wirbt Firefox-Programmierer ab

Das schürt die Spekulationen über die Entwicklung eines Webbrowsers

Der Suchdienst Google hat den führenden Programmierer des Firefox-Browsers, Ben Goodger, engagiert. Der Jobwechsel wurde durch einen Blog Goodgers bekannt. Das Engagement Goodgers nährt Gerüchte, wonach Google die Entwicklung eines eigenen Browsers plant.

Der Firefox-Browser der Mozilla-Foundation hat in den vergangenen Monaten dem alles dominierenden Internet Explorer Microsofts sukzessive Marktanteile weggeschnappt. Goodger selbst war nach eigenen Angaben seit dem Release von Firefox 1.0 mit Arbeiten an den Nachfolgeversionen 1.1, 1.5 und 2.0 beschäftigt. Obwohl er nicht mehr länger bei der Mozilla Foundation beschäftigt sei, bleibt „meine Rolle bei Firefox und Mozilla im Wesentlichen unverändert“, schreibt Goodger.

Branchenbeobachter sehen das Engagement Goodgers durch Google als ein Indiz dafür, dass der Suchdienst in den Browser-Markt einsteigen will. Ein weiteres Indiz dafür sei, dass sich das kalifornische Unternehmen die Adresse gbrowser.com gesichert habe. Schließlich habe Google einige weitere Programmierer angeworben und ein Mozilla-Meeting gesponsert.

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5 Kommentare zu Google wirbt Firefox-Programmierer ab

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  • Am 25. Januar 2005 um 21:59 von Gustav Grewe

    Ben, verlasse nicht Dein Baby!
    Lieber Ben Godger,

    gerade habe ich mich prächtig an Firefox gewöhnt. Deine klugen Argumente anlässlich eines Interviews in ZDNet http://www.zdnet.de/builder/program/0,39023551,39128114,00.htm waren nicht nur überzeugend, sondern ließen für die Zukunft des schlauen Firefox so manche Hoffnung sprießen.

    Noch ist mir nicht ganz klar, wie Du auf 2 Hochzeiten gleichzeitig tanzen willst, ohne Dein Firefox-Baby zu vernachlässigen. Nur noch ein paar ganz kleine Änderungen, und Du hast den Monopolisten aus Redmond richtig im Schwitzkasten. Enttäusche Deine Fans nicht!

  • Am 26. Januar 2005 um 1:20 von Dave M.

    Warum Google-BROWSER?
    Wieso wird denn gleich über einen völlig eigenen Browser von Google spekuliert?
    Sie könnten doch auch einfach nur ein größere PlugIn bzw. Erweiterung ins Auge fassen.
    Denn wie er selber sagt, arbeitet er weiter mit am FireFox. Er wird doch sicher nicht 2 (sich vielleicht sogar kongurierende) Browser gleichzeitig entwickeln.

    • Am 27. Januar 2005 um 18:55 von peter k aus a

      AW: Warum Google-BROWSER?
      (leider) ganz einfach:
      Google gehört doch schon zu ebay, und was wird wohl hauptaufgabe des neuen Google-Browser sein ???
      Also ich werde den Browser nicht nutzen !

  • Am 26. Januar 2005 um 14:03 von k-nin

    Ob die Leute mitspielen? Wäre doch langweilig, wenn nicht…
    Der gläserne Benutzer… gmail mit plazierter Werbung, google mit plazierter Werbung, gbrowser, wie wohl sonst, mit plazierter Werbung. Wie soll man aber einen Browser schmackhaft machen, der einen ausspioniert, wenn es kostenlose Alternativen gibt? Die Kunst des value-added service wird wohl googles kleines Geschäftgeheimnis bleiben. Alles andere wäre ja auch langweilig…

  • Am 26. Januar 2005 um 14:56 von Atze

    Die Spatzen pfeifen es vom Dach
    Ich glaube ich werde noch einmal wach und es ist schon wieder Weihnachtstag!!!
    War es nicht erst im Dezember 04, wo in den Gazetten zu lesen war das unser aller beliebter Bill Gates (Microsoft) an Google Interesse zeigte.
    Das ist und glaubt es mir der Hammer hoch 3.
    Spätestens im Sommer oder Herbst hören wir die Glocken läuten.
    Ich kenne das unter dem Begriff:
    " Drei auf einen Schlag ".
    Haben wir dann überhaupt noch die Möglichkeit
    uns frei zu entfalten.Ich sage nein!!!
    Schade um Firefox. Es ist wie immer Kohle regiert die Welt.
    Gruß Atze

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