Software sagt Popularität eines Songs voraus

Melodie, Harmonie, Tempo, Rhythmus und Beat werden mit Hits der vergangenen 30 Jahre verglichen

Eine Technologie aus der Telekombranche kann die „Hitfähigkeit“ eines Songs analysieren. Das Programm analysiert einzelne Elemente eines Songs, wie Melodie, Harmonie, Tempo, Rhythmus und Beat und vergleicht die Ergebnisse mit einer Datenbank, die Hits der 30 vergangenen Jahre beinhaltet.

Die spanische Firma Polyphonic HMI funktionierte das Programm in einen „Hitdetektor“ um, berichtet das Online-IT-Magazin „The Register“. Das „Hit-song-science-Programm“ hat den Erfolg von Norah Jones und der US-Band Maroon 5 erfolgreich voraussagt.

Die Datenbank, in der 3,5 Millionen Songs gespeichert sind, wird wöchentlich aktualisiert. Jedes Lied wird auf Basis mathematischer Eigenschaften analysiert. Sind die Eigenschaften der Songs ähnlich, kann auch von einem ähnlichen Erfolg ausgegangen werden.

Die Firma behauptet, dass alle Hits dieselben Eigenschaften aufweisen und es selten zu Ausnahmen kommt. So würden höchstens Lieder mit besonderen Textinhalten aus der Reihe tanzen, wie es der Fall mit einem patriotischen Song war, der kurz nach den Terroranschlägen in New York veröffentlicht wurde. Polyphonic stellt klar, dass die hauseigene Technologie Musik nicht kreiert, sondern nur den kommerziellen Wert der Musik eruiert.

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1 Kommentar zu Software sagt Popularität eines Songs voraus

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  • Am 26. Januar 2005 um 14:09 von k-nin

    Klassik in der DNA
    Altgebackenes und dennoch eine traurig-wahre Geschichte. Da kommt sie also nun die Talentverhunzelung, der Einheitsbrei der Popmaschine. Baby do it one more time, one more time, one more time, one more time, one more time…

    Jeder wäre selbst sein größter Hit, würde man seine DNA nur in Musik umwandeln. Der Mozart in uns!

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