Mac Mini: Europäer protestieren gegen Preisgestaltung

Apples Einstiegsmodell müsste rein rechnerisch für 360 Euro zu haben sein, kostet tatsächlich 489 Euro

Der Preis des kürzlich vorgestellten Apple-Einstiegsmodells Mac Mini ist bei europäischen Verbrauchern auf Kritik gestoßen. In einer Petition wird der Computerbauer dazu aufgefordert, sich preislich mehr an den USA zu orientieren. Bislang haben rund 2000 Teilnehmer ihren Unmut zum Ausdruck gebracht.

Nach dem derzeitigen Wechselkurs liegt der Dollar bei rund 0,76 Euro. Kostet der Mac Mini in den USA 499 beziehungsweise 599 Dollar, ergibt sich rein rechnerisch ein Preis von 380 beziehungsweise 460 Euro. Tatsächlich verlangt Apple für die beiden Mac Mini-Varianten aber 489 und 589 Euro.

Viele der Teilnehmer sehen die Preispolitik von Apple als kontraproduktiv bei der Eroberung des europäischen Marktes an. Anwender, die sich einen Wechsel der Plattform vorstellen können, würden dadurch entmutigt. Apple konnte bislang nicht für eine Stellungnahme erreicht werden.

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11 Kommentare zu Mac Mini: Europäer protestieren gegen Preisgestaltung

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  • Am 18. Januar 2005 um 15:36 von kurtworld

    Preis Mac mini
    Der Preis von 499$ = 380 € ist der Preis ohne Mehrwertsteuer in den USA

  • Am 18. Januar 2005 um 15:56 von Miro

    Richtig rechnen!
    Wenn man weiss, dass in den USA die Preise OHNE Mehrwertsteuer angegeben werden und das Firmen mit einem konservativen Wechselkurs rechnen (Schwankungsrisiken!!), dann sind die Preise von Apple ganz normal und fair.

  • Am 18. Januar 2005 um 16:57 von Christian A. Hufnagl

    Mac Mini Preisgestaltung
    Zunächst ist es der am Markt erzielbare Preis, der von Apple sinnvollerweise angesetzt werden sollte und muß. Ich bin auch der Meinung, daß Apple hier allerdings etwas an der Oberkannte experimentiert und dadurch den Einführungserfolg in Frage stellen kann.

    Ein besserer Einstiegspreis mit späteren Erweiterungen und zusätzlichen Features, die den Preis dann weiter nach oben schrauben, wäre m.E. klüger und sicherer.

    Ich gehe davon aus, daß Apple den Marktpreis sehr genau beobachten wird.

  • Am 18. Januar 2005 um 18:24 von thalamus

    wer nicht denkt bevor er schrei(b)t….
    da war es wieder,… ein paar idioten haben zu schnell geschossen, und schon wirds gedruckt,…

    wie miro schon sagt, die US-preise sind ohne steuer!!! und was noch viel wichtiger ist: in europa gilt ein anderes garantierecht,… deshalb ein leicht hoeherer preis als ruecklage…..

    aber so isses nunmal wenn die pc’ler meinen sie muessten mal wieder gegen den apfel wettern, ts ts ts

    • Am 20. Januar 2005 um 15:28 von Stefan Neubig

      Ohne die deutsche MwSt komm ich aber immer noch auf 430 Euro
      Und das ist immer noch ein satter Unterschied zu den 379,24 Euro, der er in Deutschland netto kosten würde, wenn der Wechselkursfaktor von 0,76 berücksichtigt würde.

  • Am 18. Januar 2005 um 18:30 von TeSa

    Netto oder brutto?
    Tja, sind das jeweils Netto- oder Brutto-Preise?

    • Am 19. Januar 2005 um 1:14 von Wolf Dresp

      AW: Netto oder brutto?
      In der Petition wird genau vorgerechnet. Nicht berücksichtigt ist der Zoll sowie Währungsschwankungen. Aber wie hier schon gesagt, Apple marschiert am oberen Limit. Wie viele amerikanische Unternehmen zeigt es wenig Verständnis und Gespür für seine auswärtigen Märkte und Kunden.

  • Am 18. Januar 2005 um 21:02 von thomas stagraczynski

    Preisgestalltung US$ – €
    leider trifft dies nicht nur auf den neuen mini mac zu! hier füllt sich jemand gewaltig die taschen!
    wenn mac wirklich in deutschland eine verbreitung über 5% erreichen möchte, müssen alle preise angepasst werden! gleiches gilt für hp und die vielen anderen auch: man muß nur mal nach drüben fliegen (kanada oder usa) und die preise vergleichen – könnte es vielleicht sein, das der zoll noch kassiert?

  • Am 21. Januar 2005 um 8:26 von bg

    Rechnen ist schwerer als man denkt + apropos denken
    Hallo,

    Ich frage mich was solche Meldungen sollen?
    599 GETEILT durch 1,2 USD = 499,1666
    DAS ist doch nicht so schwer zu rechnen, oder?
    Man beDENKE … in Amerika wird in USD bezahlt! Ja, so ist das halt ;) Und wer bei internationalen Geschäften keine Wechselkursschwankungen berücksichtigt und absichert, der hat keine Ahnung und sollte auch nicht meckern, bevor er sich schlau gemacht hat.
    Außerdem gilt doch immer noch die Regel: Jeder Kunde kauft freiwillig. Noch :))

    Viele Grüsse bg

    • Am 21. Januar 2005 um 8:45 von bg

      AW: Rechnen ist schwerer als man denkt + apropos denken
      Bevor jemand meint ich hätte ….
      Zoll, Einf.USt, Transport, XY-Abgabe etc.pp. vergessen ….
      Nein, habe ich nicht vergessen, denn von diesem Basiswissen gehe ich einfach einmal aus ;)

      JA, das sind zum Teil auch Kosten, die für den Vertrieb un den USA nicht anfallen, bzw. den EU-Preis erhöhen können.

      Bei Pkw kennt man das schon seit langer Zeit, aber da rührt sich kaum jemand mit einer "Petition". Warum nur?

      bg

      PS Zum Thema "Abgabe" : Wo landen denn diese Gelder zu Urheberrechtsabgaben u.Ä. (z.B. Drucker, Scanner, Fax)? Ich habe noch NIE jemanden kennengelernt der davon etwas gesehen hat!!
      D A S wäre wirklich ´mal interessant zu erfahren!

  • Am 25. Januar 2005 um 17:30 von es fängt beim miniPC doch erst an!

    Warum regt sich niemand über PKW-Preise auf?
    Was regen wir uns um die paar Euro auf einmal so häftig auf…..

    dabei könnte man sich über die PKW-Preisunterschiede zwischen USA und Deutschland viel mehr aufregen,

    weil….

    das geht in die Tausende,….

    die man hier auf US-PKWs aufschlägt, bzw. um die deutsche PKWs mit Vollausstattung in USA billiger sind!

    Wir sind halt immer die Blöden!

    Kauft das Ding nicht, dann wird der Preis bald stimmen!

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