Touchscreen arbeitet mit Schall

Marktreife steht noch nicht fest

Mit einem neuartigen Touchscreen tritt das US-Unternehmen 3M Touch Systems an: einem berührungsempfindlichen Display, das auf Schallwellen reagiert. Bisherige Bildschirme dieser Art sind mit einer elektrisch leitfähigen Schicht überzogen, die die jeweilige Berührung lokalisieren.

Diese Schicht beeinträchtigt die Helligkeit des Schirms, und bei Verschmutzungen gibt es Fehlinterpretationen der Eingabe. Diese Nachteile hat die 3M-Entwicklung nicht.

In den vier Ecken des Displays befinden sich Sensoren, die Schallwellen auswerten, die bei der Berührung mit dem Finger oder einem Stift entstehen. Die genaue Positionsbestimmung ist mit einem Auswerteverfahren möglich, das die unterschiedlichen Laufzeiten verschiedener Schallfrequenzen im Displayglas berücksichtigt.

Aus dem Wust an Informationen, die in jedem Sensor ankommen, filtert die Software jeweils die heraus, die zur gleichen Berührung gehören. Dieses so genannte DST-Verfahren (DST=Dispersive Signal Technology) hat das britische Ingenieursunternehmen NXT entwickelt. Wann der Bildschirm, der bisher lediglich als Prototyp existiert, auf den Markt kommt ist noch offen.

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