Deutschen Mobilfunkprovidern droht Preiskampf

Neue Anbieter wollen in den lukrativen Markt einsteigen

Den etablierten Branchenschwergewichten auf dem deutschen Mobilfunkmarkt droht neue Konkurrenz. Wie die „Financial Times Deutschland“ (FTD) heute berichtet, prüfen derzeit Unternehmen wie das Bonussystem Payback, der Möbelkonzern Ikea und einige Tankstellenbetreiber einen Markteinstieg. So soll Ikea laut FTD unter anderem bereits mit Vodafone über eine Netznutzung gesprochen haben.

Nach dem Aufbau der UMTS-Netze ist die Kapazität der Netzbetreiber für neue Anwendungen gestiegen. Da das Wachstum aber nicht so schnell in Gang komme wie erwartet und zusätzlich das Kundenwachstum nachlasse, sollen neue Anbieter für eine bessere Auslastung sorgen, sagte Roman Friedrich, Berater bei Booz Allen Hamilton. Allerdings droht den Anbietern wie T-Mobile und Vodafone durch den Einstieg der neuen Konkurrenz auch Ungemach. „Mit dem Einstieg neuer Anbieter wird ein gnadenloser Preiskampf eröffnet“, so Accenture-Telekomexperte Nicolaus Mohr.

In Ländern wie Großbritannien sei der Trend einer neuen Generation von Mobilfunkanbietern bereits im Gange, schreibt die FTD. Dort bieten etwa Virgin und die Lebensmittelkette Tesco Handyprodukte an. In Deutschland hat der Konsumgüterkonzern Tchibo im Herbst 2004 den Einstieg in den lukrativen Markt gewagt. Tchibo kooperiert dabei mit O2.

Themenseiten: Business, Telekommunikation

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1 Kommentar zu Deutschen Mobilfunkprovidern droht Preiskampf

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  • Am 18. Januar 2005 um 13:55 von Holger Ass

    Hoffentlich wird es endlich mal billiger
    Ich kann nur hoffen das es endlich billiger wird alleine die Preise für SMS sind reine abzocke und müssen endlich nach Unten und nicht nach oben gehen

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