Startup lässt PC komplett im Schreibtisch verschwinden

Abwärme sei kein Problem

Für Leute, die ihren PC nach getaner Arbeit nicht mehr sehen wollen, hat das StartupUnternehmen Truvia aus Redmond im US-Bundesstaat Washington ein interessantes Angebot: Highend-PCs, die auf Wunsch komplett in einem handgemachten Möbelstück verschwinden.

„Die Leute wollen nicht, dass die Technologie selbst der Mittelpunkt ihres Lebensumfelds ist“, so Jon Wojewidka, Gründer von Truvia. Nach jahrelanger Zusammenarbeit mit Möbelherstellern für Einzelanfertigungen realisierte Wojewidka den Bedarf an einem systematischen Ansatz zur Produktion von Schreibtischen, in denen PCs komplett verschwinden. Dies hat insbesondere bei Unternehmen wie Microsoft Interesse geweckt, die den PC auch im Wohnzimmer populär machen wollen.

Die Hardware wird vom Unternehmen Voodoopc zugeliefert, der sich auf die Herstellung von Highend-Rechnern spezialisiert hat. Truvia kann das Gerät in die handgefertigten Möbelstücke einiger Partner integrieren. Wojewidka versicherte, dass die Abwärme moderner PC-Komponenten kein Problem darstellt. „Wir wollen nicht, dass das Haus von irgendjemandem abbrennt.“ Da die teueren Möbelstücke deutlich länger Bestand haben als PC-Hardware, wurde die Upgrade-Fähigkeit gleich vorgesehen.

Test
Der PC kommt zum Arbeiten zum Vorschein…

Test
…und verschwindet danach völlig im Schreibtisch.

Test
Konstruktionsskizze

Themenseiten: Hardware

Fanden Sie diesen Artikel nützlich?
Content Loading ...
Whitepaper

ZDNet für mobile Geräte
ZDNet-App für Android herunterladen Lesen Sie ZDNet-Artikel in Google Currents ZDNet-App für iOS

Artikel empfehlen:

Neueste Kommentare 

3 Kommentare zu Startup lässt PC komplett im Schreibtisch verschwinden

Kommentar hinzufügen
  • Am 13. Januar 2005 um 16:56 von andreas

    alter hut!
    mein erster rechner war in einem brotkasten verbaut. das war 1984 :)

    • Am 14. Januar 2005 um 17:37 von Jens

      AW: alter hut!
      mein zweiter Rechner auch, der erste hatte gar kein Gehäuse *g*

      aber…
      wie nennt man denn jetzt diesen PC-Umbau: "Wooding"?

  • Am 17. Januar 2005 um 13:17 von Michi

    Ein Laptop hätte es auch getan
    Warscheinlich kennen die noch kein Laptop. Hätte auch den Vorteil nicht immer den Tisch mit sich rumzuschleppen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *