Auf dem Prüfstand:
Altova XMLSPY

Wenn XML die "neue Währung" des Internets ist, dann ist Altovas XMLSPY der Geldwechsler. XMLSPY gilt schon seit langem als Spitzentool für die Bearbeitung von XML, doch hat die Software mit der Version 2004 neue Standards gesetzt.

XMLSPY ist am besten als XML-Editor bekannt. Es lässt sich jedoch für viele andere Dinge einsetzen, unter anderem für die Validierung von XML, zum Arbeiten mit XML-Schemas, für DTD (Definitionen von Dokumententypen) und die Umwandlung von XML mit XSL. XMLSPY 2004 bietet eine Reihe von Funktionen, die die Arbeit mit XML erleichtern sollen.

Zunächst einmal wurde die Benutzeroberfläche um kontextsensitive Hilfen erweitert, die zum Schreiben von XML-Statements verwendet werden können und die Struktur für oft verwendete XML-Strukturen bereitstellen. Dieser Unterschied fällt schon bei der Bearbeitung der ersten XML-Datei ins Auge. Erstellt man zum Beispiel ein Attribut <Phone>, fügt XMLSPY automatisch das Schlusstag ein, sobald man die Schlussklammer eingibt. Handelt es sich um ein Attribut, das schon einmal verwendet wurde, kann man einfach die ersten Buchstaben des Attributnamens eingeben, worauf XMLSPY eine Liste von Attributnamen anzeigt, aus der man das gewünschte Attribut auswählen kann. Diese Funktion entspricht Microsofts „intellisense“ in Visual Studio und bedeutet, dass man eine XML-Datei in Windeseile erstellen kann.

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Abbildung 1: XMLSPY-Oberfläch.

Themenseiten: Anwendungsentwicklung, Software

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