Sicherheitslücken im Internet Explorer jetzt „extrem kritisch“

Auch Anwender des Windows XP SP2 sind betroffen, Problem ist bereits seit Oktober bekannt

Für einige vom Sicherheits-Spezialisten Secunia bereits im Oktober gemeldete Schwachstellen in Microsofts Internet Explorer stehen zwischenzeitlich Exploits zur Verfügung. Das Unternehmen hat die Lücken daher jetzt als „extrem kritisch“ eingestuft. Ein Patch von Microsoft lässt noch immer auf sich warten.

Die Schwachstellen ermöglichen die Installation und unbemerkte Ausführung von schädlichem Code auf Windows XP-Rechnern. Gefährdet sind auch Anwender, die das Service Pack 2 bereits installiert haben.

Secunia-CTO Thomas Kristensen sagte, dass Microsoft die Schwachstellen bereits seit Oktober bekannt sind und kritisierte die Redmonder dafür, dass noch immer kein Patch verfügbar ist. Ein Sprecher des Windows-Herstellers sagte, dass man den Sachverhalt derzeit untersuche und die Verzögerungen bei der Entwicklung eines Patchs vom hohen Arbeitsaufwand herrühren.

Microsoft rät betroffenen Anwendern, die Sicherheitsstufe im Internet Explorer auf „hoch“ zu setzen und die auf der Website veröffentlichten Richtlinien für sicheres Surfen zu beachten. Ferner soll ein Rechner so konfiguriert sein, dass Updates automatisch heruntergeladen und installiert werden.

Themenseiten: Microsoft, Software

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16 Kommentare zu Sicherheitslücken im Internet Explorer jetzt „extrem kritisch“

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  • Am 10. Januar 2005 um 11:40 von pumuckl

    Wozu gibt es Firefox oder Opera?
    Nutzer der alternativen Browser Firefox oder Opera können sich die Mühe sparen, die alte Leier von den IE-Löchern zu lesen.

    • Am 10. Januar 2005 um 16:32 von Hans Wurst

      AW: Wozu gibt es Firefox oder Opera?
      damit die ganzen IEdioten sich darueber lustig machen koennen, das sei ja alles gar nicht standard…

    • Am 10. Januar 2005 um 17:14 von Christian Schuglitsch

      AW: Wozu gibt es Firefox oder Opera?
      ZDNET schiesst selbst den Vogel ab, so’ne zum Schiessen komische Story zu verbreiten:

      But if Firefox is ever to succeed, it must do the following things.
      Firefox should support IE formatting in addition to HTML standard formatting.

      Support and secure ActiveX without throwing the baby out with the bath water.

      http://blogs.zdnet.com/Ou/index.php?p=22&tag=nl.e539

      Selten so gelacht. Diese IE-Missbildungen muss man ganz einfach ignorieren oder gar eliminieren und man hat nie wieder ein Problem damit.

      Die Signaturen für FF-Softwareupdates erwarte ich dagegen selbst sehnsüchtig.

  • Am 10. Januar 2005 um 18:31 von Gabriele Hunstock

    Ach wirklich???
    Eine Meldung wert wäre : IE jetzt sicher!
    Bis dahin besser Firefox!!!

  • Am 10. Januar 2005 um 19:54 von Andreas Terveen

    Sind wir hier in Deutschland oder wo…?
    Wie wär’s meine Herren, wenn Sie auf einer News-Seite, die für den deutschsprachigen Raum in deutscher Sprache verfaßt wird Links auch auf die Quellen in deutscher Sprache setzen würdet? Oder ist das zu schwierig?
    Bei Microsoft gibt’s auch jede Menge Seiten in unserer Muttersprache, wirklich !
    Nix für ungut…

  • Am 10. Januar 2005 um 20:55 von Fritz Pinguin

    w3c
    Wenn alle mal auf was Sinnvolles umsteigen wuerden, vielleicht koennte ich dann aufhoeren, meine Website extra so zurechtzubiegen, damit auch IE damit zurechtkommt und nicht die Seiten in der Mitte abwuergt, obwohl selbst der pingelige w3c-validator damit zufrieden ist??

  • Am 11. Januar 2005 um 0:31 von Webmaster of Disaster

    FireFox und Konsorten
    Firefox, Opera, Netscape und Konsorten lassen zum Teil sehr zu wünschen übrig.

    Um vielleicht als einfacher Web-Client zu dienen, mögen die Browser ja ganz nett sein, doch professionellen Ansprüchen genügen die Browser nicht unbedingt.

    Was will ich mit Browsern, die einfache html-Befehle anders, falsch oder sogar überhaupt nicht umsetzen.

    FireFox, Opera und dergleichen haben sehr große Probleme die Formate einer Seite im gleichen Stile umzusetzen, wie der IE.
    Häufig sind die Seiten nur noch schlecht zu lesen oder gar nicht zu gebrauchen.

    Ein einfaches Formular, bei dem am Ende eine Anweisung zum senden der Daten per E-Mail angefüft ist, wird schon nicht sauber abgearbeitet.
    Was will man schon mit einer leeren E-Mail, wo man doch gerade eben erst Minuten lang einen Text in das dösige Formular eingeklimpert hat und keine Daten zum Mail-Client übertragen werden.

    Oder Java-Applikationen die zum Teil überhaupt nicht mehr laufen.

    PopUp Fenster die nicht geöffnet werden, weil die Browser den Befehl inkl. Datenübergabe an das neue Fenster nicht verstehen.

    All das macht die "Ersatz-Browser" nicht unbedigt professionell.

    Und auch diese Browser erfeuen um ein mehr an Begeisterung bei den Viren-Autoren. Denn auch die sind nicht sicher. Es gibt nur weniger Leute die sich auf die "kleinen" nicht so massig verbreiteten Browser stürzen, um diese mit irgendwelchem Code ausser Tritt zu bringen.

    Die ständigen Updates kommen auch hier nicht von ungefair.

    Es sind nicht immer Verbesserungen die zu einem Update führen, meist sind es vielmehr die Fehler, die gemeldet werden.

    Wenn man das ganze im Verhältnis zur Verbreitung des IE hochrechnen würde, kommt man zum Schluß, dass alle nur mit Wasser kochen und die so hoch gepriesenen "Ersatz-Browser" um keinen Schritt besser sind.

    Sie sind halt nur nicht so publik wie der IE.

    MfG

    Der WebMaster

    • Am 11. Januar 2005 um 7:47 von Ingo Heinroth

      AW: FireFox und Konsorten
      Dem stimme ich nicht zu! Wenn man sich mal die Mühe macht und die Programmierung der Webseiten sich ansieht, dann liegt es zu 60% an der Webseitenprogrammierung und nicht an den Ersatz-Browsern. (80% der Webseiten sind IE gerecht programmiert, es wird immer wieder am Ende darauf hingewiesen:"IE optimiert". Desweiteren gibt es natürlich auch dort Sicherheitslücken die niemand abstreitet, nur bekennt man sich offen dazu und hat diese in der Regel sofort nach dem Erkennen schon beseitigt, was ja bei dem IE ein Wunschdenken ist. Man sollte schon etwas fachlicher in die Tiefe gehen um Ursachen zu erkennen, als oberflächlich über Dinge zu urteilen, von dem man vielleicht keine Ahnung hat!

    • Am 11. Januar 2005 um 10:15 von irgendwoindeutschland

      AW: AW: FireFox und Konsorten
      Kann mich dem nur anschliessen !!!!
      Der WebMaster scheint ja ne richtige Leuchte zu sein und mit nem super Progy ala Frontpage ;-) seine Seiten zu optimieren. muhahahahahahaha.

      Nur mal soviel am Rande: würdest du den Code deiner selbstprgrammierten Seiten mal prüfen, würdest du leicht feststellen, dass nicht die anderen Browser die Probleme haben sondern der IE sie oftmals kulanterweise übersieht.
      Firefox und Co sind da einfach nur sensibler.

      Ich selbst bin durch meine Kunden schon verpflichtet sie so zu erstellen, dass sie in beiden Browsern fehlerfrei laufen und dargestellt werden. Und das tun sie ohne Probleme, sowohl mit html css php und mysql mit Formularen und dem ganzen Firlefanz.

      Also erzähl hier nicht, nur weil Firefox und Co über deine Seiten meckern, dass sie Fehler machen. Sie reagieren nur pingelliger auf deine produzierten Fehler.

      Ach übrigens damit sich der Herr WebMaster auch über mich muckieren kann: ich benutze nen HTMLEditor bei dem man noch per Hand seinen Code eingeben darf und somit auch seine Eigenen Fehler findet und nicht den Mus den dir dein Proggy vorsetzt ;-)

      Und wie mein Vorredner bereits sagte Firefox und Co stehen zu ihren Fehlern und im Allgemeinen werden die Fehlermeldungen von Usern auch beachtet und nicht arroganterweise missachtet.
      Wieviel downloads waren es gleich? 10.000.000?

      Denk mal drüber nach ob die Zahl nicht doch ein wenig Relevanz hat.

      :-))

    • Am 11. Januar 2005 um 11:50 von Hiro Protagonist

      AW: FireFox und Konsorten
      Dem stimme ich zu.
      Standard ist leider nicht nur ein Wort und manchesmal fragt man sich warum sich die altenativen Browser gerade bei der Darstellung so schlecht präsentieren. Aber so ist es nunmal.

      Unsachliche Kritik an Standardsoftware und ihrer Softwareschmiede ist immer sehr laienhaft und generell unangebracht.

      Auch das ganze Zahlengewirbel mit Downloads und irgendwelchen Userzahlen ist eher peinlich, denn dies hat auch wieder nichts mit der Realität zu tun. Die sieht anders aus und nicht selten ist das auch beruhigend, jedenfalls was die Softwarerealitäten angeht.

      Mir sind schon virenverseuchte AppleMACs, abstürzende LinuxSysteme und ultralahme Browseralternativen untergekommen. Da kann ich nur bei Hetzereien, unsachlichen Äußerungen und Zahlenjonglierungen den Kopf schütteln.

      Ich nutze zb. IE6 mit Crazy Browser Aufsatz und zusätzlich Firefox für den Spass nebenbei.

      Best Regards
      allen die die nerven behalten
      Hiro

    • Am 11. Januar 2005 um 14:13 von Bärlina

      AW: AW: FireFox und Konsorten
      Als allererstes sollte man den Ton wahren, und andere nicht als "Leuchte" betiteln.
      Immerhin werden diese posts hier von anderen ebenfalls gelesen.
      Würde man dem anderen gegenüber sitzen, würde man sich solche "Aurutscher" wohl verkneifen.
      Dieses nach dem Motto "ich benutz‘ Firefox,Grins,grins" bringt eigentlich gar nischt.
      Und helfen tuts auch keinem.
      Das erinnert mehr an die Grundschulzeit.
      Meine Person benutzt ebenfalls den viel geschundenen IE.
      Was bedeutet, dass der IE in meinen Augen, dadurch nu‘ weder besonders toll, noch besonders schlecht ist.
      Tatsache ist nun mal leider, dass man bei MS schon wieder ein erhebliches Sicherheitsrisiko, jetzt gehts wohl mit SP2 weiter, gefunden hat.
      Was man einerseits, durch Vertrauensbeweise wie SP2 und neuerdings MS-Antispyware, aufbaut, wird auf der anderen Seite, mit der rechten Arschbacke von MS wieder eingerissen.
      Besucht man die Seiten von MS, kann man dem wohl nicht absprechen, dass das alles professionell gemacht ist.
      Nur hat man den Eindruck, wie bei allen Multikonzernen, dass der einzelne keine Rolle mehr zu spielen scheint.
      Solange das sich bei MS nicht ändert, muss dieser Moloch weiterhin, mit all den Anfeindungen leben.

    • Am 12. Januar 2005 um 13:34 von Mike

      AW: AW: AW: FireFox und Konsorten
      Sicherheit im Internet kann man weder von Alternativen und schon gar nicht vom IE erwarten. Ich selbst benutze immer noch Netscape(7.2). Auch hier hatte ich schon Probleme mit unerwünschtem Code. Jedoch liege ich erfahrungsgemäß, was die Sicherheit betrifft immer noch weit vor den IE Usern. Was Kompatibiltät betrifft, so treffe ich selten auf Seiten, welche den IE erfordern.
      Also mein Tip generell die Alternativen und in der Ausnahme IE, denn auch in Zukunft werden wohl die meisten Attacken auf den IE geritten

  • Am 12. Januar 2005 um 20:11 von -=include=-

    IE
    Ich benutze seit eh und je den Internet Explorer seit Version 3.1.

    Hatte noch NIE ein Problem damit oder ein Sicherheitsrisiko !!!

    Falls jemand glaubt er sei mit seinem Firefox oder Opera oder anderen Netscape verschnitt besser dran oder sicherer dann bitte soll er machen… Die Softwareschmieden brauchen Leute die "InTheWild" deren Produkte testen.. anders können keine Bugs oder Risken gefunden werden !!

    100% sicher ist absolut gar nichts !! (und das nicht nur in der Software-Branche)

    Es gibt min. gleich viel Sicherheitslücken bei anderen Browsern . Nur weil immer nur von den IE Sicherheitslücken berichtet wird, gaubt wohl keiner das nicht IE browser sicherer sind oder !?

    Falls einer der Meihnung muss ich ihm leider sagen das er falsch liegt…

    mfg

    • Am 15. Januar 2005 um 14:11 von kurtworld

      AW: IE
      Jawohl weil ich ein Sclave des M$-Imperiums bin habe ich Recht, wenn ich meine Meister verteidige ??

    • Am 16. Januar 2005 um 0:36 von bibabalula

      AW: AW: IE
      Wer ist hier was, ein Sklave…. ?
      Was soll uns dieser Kommentar sagen….?

  • Am 17. Januar 2005 um 19:32 von O.Noje

    Sicherheitslücken im IExplorer jetzt extrem kritisch
    Einfach mal den Browser wechseln!

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