Fusion von US-Mobilfunkfirmen steht bevor

Unternehmen geben zu Berichten keine Stellungnahme ab

Die sechstgrößte amerikanische Mobilfunkfirma Alltel befindet sich in fortgeschrittenen Gesprächen zum Kauf der regionalen US-Mobilfunkfirma Western Wireless für vier Milliarden Dollar (drei Milliarden Euro). Dies hat die „New York Times“ am Donnerstag berichtet. Die Unternehmen nahmen keine Stellung. Alltel würde es nach dem Kauf auf einen Umsatz von zehn Milliarden Dollar bringen und würde 9,8 Millionen Kunden haben.

Alltel, die auch über ein Festnetz verfügt, bietet in zwei Dutzend US-Bundesstaaten, vor allem im Südosten und Mittleren Westen, Mobilfunkdienste an. Western Wireless ist in 19 westlichen US- Bundesstaaten aktiv und operiert vor allem unter dem Markennamen Cellular One.

Die Gespräche könnten nach Darstellung der Zeitung in der kommenden Woche abgeschlossen werden. Es müssten allerdings noch mehrere Punkte ausgehandelt werde, darunter der endgültige Preis. Alltel würde im Zuge der Transaktion auch Western-Schulden von zwei Milliarden Dollar übernehmen. Die Diskussionen könnten auch noch scheitern.

Ein Kaufpreis von vier Milliarden Dollar würde nach Angaben der Zeitung auf rund 40 Dollar je Aktie für die Western-Aktionäre hinauslaufen, was auf ein Aufgeld von 29 Prozent hinauslaufe. Die Western-Aktien waren bereits innerhalb eines Monats um knapp 15 Prozent auf 31 Dollar gestiegen, erklärte die „New York Times“.

Western wird von dem Mobilfunk-Pionier John W. Stanton geleitet, der auch Großaktionär ist. Stanton hatte auch Voicestream Wireless gegründet, die im Mai 2001 an die Deutsche Telekom verkauft worden war. Stanton war bis 2003 Verwaltungsratsvorsitzender von T-Mobile USA gewesen, der Nachfolgegesellschaft von Voicestream.

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