Unangefochtenes Spam-Land Nummer eins: Die USA

Anti-Spam-Gesetze der Regierung Bush greifen nicht

Sophos hat eine Liste mit den Ländern veröffentlicht, aus denen heraus am meisten Spam-Mails verschickt werden. Gleichzeitig klagt das Sicherheitsunternehmen die USA an, dass die von George W. Bush verabschiedeten Gesetze gegen Spam
nutzlos seien. Ihre Unfähigkeit, das Aufkommen an unerwünschter Werbung in den E-Mail-Postfächern zu verringern, sei offenkundig gescheitert.

Liste der größten E-Mail-Verschmutzer (in Klammern der prozentuale Anteil am globalen Spam-Aufkommen):

  • USA (42,11)
  • Südkorea (13,43)
  • China (8,44)
  • Kanada (5,71)
  • Brasilien (3,34)
  • Japan (2,57)
  • Frankreich (1,37)
  • Spanien (1,18)
  • Großbritannien (1,13)
  • Deutschland (1,03)
  • Taiwan (1,0)
  • Mexiko (0,89)

„Als wir diese Liste erstmalig im Februar veröffentlichten, entschuldigten die US-Behörden das schlechte Abschneiden damit, dass die Gesetze ja erst seit drei Monaten bestehen würden“, berichtete Graham Cluley, Senior Technology Consultant bei Sophos. „Nun, beinahe ein Jahr und mehrere Millionen Spam-Mails später ist klar, dass die Gesetze herzlich wenig zum Eindämmen der Flut beigetragen haben.“

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2 Kommentare zu Unangefochtenes Spam-Land Nummer eins: Die USA

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  • Am 28. Dezember 2004 um 19:10 von Dr. Rolf Hengel

    Spam ist Business
    Glaubt irgendjemand, dass die USA ernsthaft gegen ein grosses Geschäft vorgehen, von dem sie selbst am meisten profitieren? Spam wird ja nicht zum Vergnügen verschickt, sondern um Geld zu verdienen. Spam erhöht das Sozialprodukt und sorgt damit für Wachstum. Spam ist volkswirtschaftlich sinnvoll, auch wenn es uns ärgert. Normale Reklame ist genauso ärgerlich, wird aber im Allgemeinen toleriert. In den USA ist auch Telefon- und Faxwerbung zulässig. Wer uneingeschränkt ja sagt zur Marktwirtschaft muss auch ihre Schattenseiten akzeptieren. Oder vielleicht doch nicht ?

    • Am 3. Januar 2005 um 9:20 von ..... wird sich noch zeigen!

      AW: Spam ist Business
      Das die USA Weltmeister in SPAM sind ist historisch bedingt.

      Die Koreaner sind schon auf Platz 2. Das hat mit der großen Verbreitung von A~VDSL dort zu tun.

      Die Breitbandländer werden stark aufholen!

      In den USA sind erste SPAM-Anzeigen und Gerichtsverfahren anhängig.

      Möglicherweise wird sich dann erst erweisen, ob "SPAM = Business" ist, oder sehr teurt werden kann…. so wie man US-Gerichte kennt!

      Ich bin sicher, daß die USA dann bald vom 1.Platz verschwindet!

      Aber was macht man gengen die Koreaner und Chinesen? Da "sitzt" ein erhebliches Potential, ohne Gesetze!

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