Microsoft: Noch ungeklärte Fragen bei Giant-Akquisition

Sunbelt beansprucht exklusive Rechte an der Applikation

In der vergangenen Woche hat Microsoft den Hersteller von Anti-Spyware-Tools Giant übernommen. Sunbelt Software behauptet nun, verschiedene exklusive Rechte an dem Programm zu besitzen. Dazu gehöre unter anderem der Vertrieb von Entwicklertools.

Sollten sich die Ansprüche als rechtmäßig erweisen, müsste Microsoft die Erlaubnis von Sunbelt einholen, wenn Partner für die von Giant erworbenen Programme Zusatzfunktionen auf den Markt bringen wollen. Alex Eckelberry von Sunbelt sagte, dass sein Unternehmen derzeit mit Microsoft über eine Reihe von geschäftlichen und technischen Details verhandelt und es bislang keine Differenzen gibt.

Die Redmonder haben am Freitag eine Erklärung zu diesem Thema veröffentlicht, wonach die kommende auf Giant basierende Beta einer Anti-Spyware-Lösung im alleinigen Besitz von Microsoft ist, unabhängig von vorher getroffenen Vereinbarungen. Einen Vertrag, wonach Giant Sunbelt mit bis Mitte 2007 mit Spyware-Signaturen versorgen muss, will Microsoft erfüllen.

Der Windows-Hersteller will innerhalb eines Monats die Beta einer Anti-Spyware-Software auf den Markt bringen, die auf der von Giant übernommenen Technologie basieren soll. Die Anwendung soll für Windows-Betriebssysteme ab Version 2000 verfügbar gemacht werden.

Themenseiten: Business, Microsoft, Spyware

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