Forrester: Zahl der PCs soll sich bis 2010 verdoppeln

Lokale Hersteller sollen stärker profitieren als Branchengiganten wie Hewlett-Packard und Dell

Das Marktforschungsunternehmen Forrester Research prognostiziert, dass sich die Zahl der Rechner bis zum Jahr 2010 von derzeit 575 Millionen auf 1,3 Milliarden mehr als verdoppeln wird. Das stürmische Wachstum finde hauptsächlich in Schwellenländern statt.

Die derzeit vorherrschenden Branchenriesen wie Hewlett-Packard und Dell werden laut Forrester aber nur eingeschränkt von diesem Wachstum profitieren, da sie künftig mit den lokalen Herstellern um Marktanteile konkurrieren müssen.

„Lokale PC-Hersteller wie Lenovo Group in China und Aquarius in Russland können Formfaktor, Preis und Anwendungen besser auf ihre Märkte zuschneiden und werden den Krieg um Marktanteile letztlich gewinnen“, so die Einschätzung von Forrester.

Die Preisgestaltung werde zum wichtigsten Kriterium. Aus diesem Grund prognostiziert Forrester dem Open Source-Betriebssystem Linux in diesen Märken eine glänzende Zukunft. Der Umstieg stelle eine geringere Hürde dar, da viele Menschen vorher überhaupt nicht im Besitz von PCs waren.

Bis zum Jahr 2010 soll es in China 178, in Indien 80 und in Indonesien 40 Millionen neue PC-Anwender geben. Von den 16 analysierten Schwellenländern soll die PC-Verbreitung in Mexico am höchsten sein. Laut Forrester sollen dort im Jahr 2010 rund 46 Prozent der Bevölkerung einen Rechner besitzen.

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