Organisierte Kriminalität im Internet nimmt zu

FBI: Hinter vielen Angriffen stecken inzwischen Profis

90 Prozent der schädlichen Internet-Programme wie Viren und Würmer gehen auf das Konto von organisierter Kriminalität. Das meldet der russische Antiviren-Spezialist Kaspersky. Finanzielle Interessen seien die Hauptmotivation. Nur rund zehn Prozent der Programme stammen laut dem Unternehmen von den immer wieder genannten „Skript Kiddies“.

Kaspersky warnt, dass die Entwicklung von Trojanern einfacher geworden sei. Er nannte in diesem Zusammenhang Hacker aus Brasilien, die rund 80 Millionen Dollar von Online-Banking-Nutzern erbeutet haben. Deren Zugangsdaten wurden von den Trojanern beim Login einfach ausspioniert und die Hacker konnten sich bedienen. Die umfangreichen Presseberichte hätten sogar neue Hacker auf den Plan gerufen.

Kriminelle würden sich aufgrund mangelhafter Kontrollen und Sicherheit zunehmend auf das Internet verlagern, so Steve Martinez, stellvertretender Direktor vom FBI. Das Problem werde schlimmer, da hinter immer mehr Angriffen Profis stehen, die mit der Zeit immer mehr Erfahrung erlangen.

Themenseiten: Telekommunikation

Fanden Sie diesen Artikel nützlich?
Content Loading ...
Whitepaper

ZDNet für mobile Geräte
ZDNet-App für Android herunterladen Lesen Sie ZDNet-Artikel in Google Currents ZDNet-App für iOS

Artikel empfehlen:

Neueste Kommentare 

2 Kommentare zu Organisierte Kriminalität im Internet nimmt zu

Kommentar hinzufügen
  • Am 10. Dezember 2004 um 16:27 von aculus

    opensorcebrowser anbieten
    minimieren das risiko weil jeder den code kenn und die schwachstellen gleich weggemacht werden.
    mehr druck auf microsoft soll ausgeübt werden :
    1. entweder microsoft stellt den quellcode von IE frei und lässt es von tausenden von programmierern laufend testen.
    2. und/oder IE nicht mehr mit windows gebunden erscheinen (damit jeder die wahl auf einen sicheren browser hat)lassen.
    3. oder microsoft soll laufend auf den IE arbeiten und nach jede sicherheitslücke schnell automatische updates bereitstellen. 3 jahre lang wurde IE von microsoft in der entwicklung ignoriert…bei mehr als 90 % benutzungsrate

    • Am 11. Dezember 2004 um 1:58 von IE / OA - Kotze ....

      AW: opensorcebrowser anbieten
      Wer das Gesagte da von Billy’s Bude erwartet ist ein Traumtänzer.

      IE und OA werden erst dann sicher sein, wenn sie zu Tode gepatcht sind!

      Eigentlich müßte die gesetzlich vorgeschriebene Produkthaftung für solche Fehler greifen, geht bei Billy’s
      Bude nicht, denn M$ gehört doch zu den Organisierten, oder? Wer gut schmiert,… der gut fährt…. (altes Sprichwort!).

      Als Alternative gibt es wirklich nur die
      Mozilla Gemeinde, FireFox&Co. bis Netscape!

      Gegen Organisierte IT-Kriminalität muß man aufrüsten und braucht als Grundvoraussetzungen eine gute Firewall, Intrusion-Dedection, ein On-The-Watch- Vierensystem und seinen Verstand!

      OnLine-Shopen, OnLine-Banking und OnLine-Bezahlen ist dann auch nicht mehr!!!!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *