Cisco kauft Router-Startup

Netzwerkausrüster hatte bisher Anteil von zehn Prozent

Der Netzwerkausrüster Cisco Systems die Übernahme des Router-Startups BCN Systems bekannt gegeben. Cisco war Investor von BCN Systems.

Zu der Frage, wie hoch die investierte Summe war, wollte sich Cisco bislang nicht äußern. Der Anteil war jedoch offenbar groß genug, um in den Berichten an die US-Börsenaufsicht erwähnt werden zu müssen. In einem Schreiben von 20. September bezifferte Cisco seinen Anteil auf zehn Prozent. Zudem sagte das Unternehmen, dass man berechtigt sei, BCN Systems ganz zu übernehmen.

Für sämtliche Anteile musste Cisco rund 34 Millionen Dollar bezahlen. Sollten in nächster Zeit noch bestimmte Vorgaben erfüllt werden, könnte der Übernahmepreis um bis zu 122 Millionen Dollar steigen.

Cisco hat bereits bekannt gegeben, die Technologie von BCN in das eigene Produktportfolio einfließen lassen zu wollen. Experten gehen davon aus, dass der Netzwerkausrüster damit seine in die Jahre gekommenen Router-Plattformen 7600 und 10000 erneuern will. Die Produkte kommen bei IP-Carriern zum Einsatz.

„Die Router 7600 und 10000 werden wirklich alt“, so Frank Dzubeck, CEO des Beratungshauses Communications Network Architects aus Washington D.C.. „Daher benötigen sie etwas, um ihre Produktpalette aufzufrischen.“

Themenseiten: Business, Cisco

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