McNealy bezeichnet Oracles Preise als zu hoch

Lizenzmodell auf Basis von Kernen statt Sockets missfällt Kunden und Chip-Herstellern

Der CEO von Sun Microsystems Scott McNealy hat seinen langjährigen Alliierten Oracle gleich mehrmals für seine hohen Lizenzgebühren gerügt. Und das vor Tausenden von Zuhörern auf der Hausmesse von Oracle, der Open World-Konferenz in San Francisco!

McNealy erklärte nassforsch, ein Erheben von Gebühren auf Basis der in einem Server eingesetzten Prozessorkerne sei ungerecht. IBM, Sun, Intel, Advanced Micro Devices und andere Chip-Hersteller seien längst dazu übergegangen, doppelte Cores in ihre ICs einzubauen – demnächst würden darüber hinaus multiple Prozessoren erscheinen. Oracle kassiere daher künftig deutlich mehr, da die Zahl von eingesetzten Kerne bald deutlich steigen dürfte.

Chiphersteller fordern daher ein Pricing basierend auf Sockets, nicht auf Cores. Microsofts SQL Server wird beispielsweise per Socket abgerechnet

Jacqueline Woods, Vice President of Global Pricing and Licensing Strategy bei Oracle, hat erst kürzlich erklärt: „Wenn Sie in ein Restaurant gehen und zwei Äpfel bestellen, macht es keinen Unterschied, wie der Ober die Äpfel serviert.“

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