Infineon baut Halbleiterfabrik in Malaysia

Deutscher Chiphersteller investiert eine Milliarden Dollar

Der deutsche Chiphersteller Infineon Technologies expandiert in Asien und will in Malaysia ein neues Frontend-Werk bauen. Wie das Unternehmen heute mitteilte, ist für das Projekt ein Investitionsvolumen von einer Milliarden Dollar geplant. In der neuen Chipfabrik sollen Logik- und Leistungshalbleiter für den Einsatz in Automobil- und Industrieanwendungen hergestellt werden.

Mit dem Bau werde im Frühjahr 2005 begonnen. Die Inbetriebnahme ist laut Infineon für 2007 geplant. Der Chiphersteller rechnet mit rund 1.700 Mitarbeitern bei voller Auslastung des Werks. „Das neue Werk ist ein wichtiger Meilenstein beim Ausbau unseres erfolgreichen Geschäfts mit Halbleitern für Automobil- und Industrieanwendungen“, sagte Vorstandsvorsitzender Wolfgang Ziebart. Die Investitionen in den „Zukunftsmarkt“ Asien reduzierten außerdem negative Einflüsse aufgrund des schwachen US-Dollars gegenüber dem Euro, so Ziebart.

Laut Infineon soll der Markt für Halbleiter im Automobilsektor in den nächsten Jahren um rund zehn Prozent wachsen. Im vergangenen Jahr legte der Markt für Halbleiter im Automobilsektor nach Berechnungen der Marktforscher von Strategy Analytics um 14,1 Prozent auf 13,3 Milliarden Dollar zu. Infineon ist in diesem Marktsegment nach eigenen Angaben mit einem Marktanteil von 8,7 Prozent (2003) weltweit der zweitgrößte Hersteller.

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