NT 4-Patches ab 2005 nur noch mit speziellen Verträgen

Kostenlose Bugfixes nur noch in Ausnahmefällen

Der Softwarehersteller Microsoft weist erneut darauf hin, dass der Support für das 1996 vorgestellte Serverbetriebssystem Windows NT 4 wie geplant Ende des Jahres ausläuft. Kunden, die das System weiterhin einsetzen und Bugfixes benötigen, können durch Abschluss eines Supportvertrags für maximal zwei weitere Jahre entsprechende Dienste von Microsoft bekommen.

Inzwischen hat das Unternehmen angekündigt, im Rahmen der Verträge Bugfixes für Sicherheitslücken mit den Einstufungen „critical“ und „important“ zur Verfügung zu stellen. Bislang wollten sich die Redmonder nur darauf festlegen, Lücken mit der Einstufung „critical“ zu stopfen.

Die Updates sollen nur zahlenden Kunden zur Verfügung stehen, lediglich wenn das Risiko eines MSBlaster-ähnlichen Schädlings besteht, sollen die Patches kostenlos veröffentlicht werden. „Wir werden handeln, um die Integrität des Internet zu wahren“, kommentiert Microsoft-Manager Peter Houston die Entscheidung.

In letzter Zeit hat Microsoft mit verschiedenen Maßnahmen versucht, Anwendern von Windows NT 4 Server die Migration auf Windows Server 2003 schmackhaft zu machen. So stehen auf der Website der Redmonder gesonderte Informationen zu diesem Thema zur Verfügung.

Houston konnte die genaue Zahl der bislang abgeschlossenen Verträge nicht nennen, sie bewege sich in der Größenordnung von 100. Microsoft hat für die Groupware Exchange 5.5 ein ähnliches Angebot angekündigt, wenn der Support Ende 2005 ausläuft.

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