Juniper in Kauflaune

US-Netzwerkausrüster verweist auf Barmittel von 1,5 Milliarden Dollar

Der kalifornische Netzwerkausrüster Juniper Networks befindet sich in Übernahmelaune. Nach dem Anfang des Jahres erfolgten milliardenschweren Kauf von Netscreen will das Unternehmen durch Zukäufe weiter wachsen. „Wir untersuchen den Markt derzeit in fast alle Richtungen“, sagte Juniper-CEO Scott G. Kriens gegenüber der „Financial Times“. Für Akquisitionen könne sein Unternehmen freie Mittel von bis zu 1,5 Milliarden Dollar aufwenden.

Im Februar hatte Juniper seinen Konkurrenten Netscreen Technologies übernommen. Der Kauf erfolgte im Zuge eines Aktientausches, der Wert der Akquisition betrug rund vier Milliarden Dollar. Mit dieser Übernahme wollen die Kalifornier, Konkurrent des dominierenden Anbieters Cisco, vor allem im schnell wachsenden Markt für IT-Sicherheitsprodukte vorstoßen.

Laut Kriens sind potenzielle Firmenzukäufe jedoch nicht auf dieses Geschäftsfeld beschränkt. „In Frage kommen auch Spezialisten für Voice-over-IP (VoIP) oder drahtlosen Internetzugang“, sagte der Manager. Die Telefone via Internet und das drahtlose Surfen zählten zu den am schnellsten wachsenden Gebieten der Telekombranche.

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