IT-Fachleute: Zu wenig nicht-technische Weiterbildungen

Studie: 47 Prozent der CIOs räumen spezialisierten Kenntnissen höhere Priorität ein

47 Prozent der CIOs ermöglichen ihrem Personal keine Weiterbildungen in nicht-technischen Bereichen wie Mitarbeiterführung, Kommunikation, Projektmanagement und betriebswirtschaftliche Grundlagen. Die hat eine Studie des Personaldienstleisters Robert Half Technology ergeben, die auf Angaben von mehr als 1400 CIOs basiert.

„Manager, die einem sofortigen Bedarf an technischem Fachwissen und eingeschränkten Budgets für berufliche Weiterbildung gegenüberstehen, votieren häufig eher für technisches Training anstatt in den Aufbau von Soft Skills zu investieren, was sie als weniger kritisch ansehen“, fasst Katherine Spencer Lee, Executive Director bei Robert Half, die Ergebnisse der Studie zusammen.

Experten sehen die Herausbildung von Fähigkeiten über technische Kompetenzen hinaus jedoch als wichtige Voraussetzung, damit IT-Fachleute auch im Offshoring-Zeitalter weiterhin eine Chance auf dem Arbeitsmarkt haben. Gartner-Analystin Linda Cohen hat Universitäten dazu aufgerufen, diese Aspekte künftig besser zu berücksichtigen.

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1 Kommentar zu IT-Fachleute: Zu wenig nicht-technische Weiterbildungen

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  • Am 23. November 2004 um 10:31 von paternoster

    Logisch: wollen keine Durchblicker fördern
    Ist doch nur logisch, dass sie nicht auf ihre Kosten den Durchblick ihrer Mitarbeiter fördern, damit diese noch leichter checken, welchen Mist die Bosse bauen.
    Ausserdem kann man Fachidioten nach 2-3 Jahren, wenn ihr Wissen veraltet ist, begründet entlassen. Kurzfristig Denken und Handeln ist auf den Chefetagen heute angesagt, nicht Nachhaltigkeit. Was sich aber bald rächen könnte: Sie jammern ja jetzt schon, dass keiner mehr Kapitalistenfutter (Kinder) produziert.

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