TV over IP: SBC setzt auf Microsoft

Redmond kassiert in den nächsten zehn Jahren insgesamt mehr als 400 Millionen Dollar

Der amerikanische Provider SBC Communications setzt beim Aufbau seines IP-basierten TV-Dienstes auf die Plattform „Microsoft TV IPTV Edition“. Die Redmonder sollen dafür in den nächsten zehn Jahren insgesamt mehr als 400 Millionen Dollar kassieren. Mitte 2005 soll ein groß angelegter Feldtest gestartet werden, die offizielle Markteinführung ist für Ende 2005 gelant.

Der Service soll unter anderem Video on Demand (VoD), Aufnahmefunktionen, einen elektronischen Programmführer und Benachrichtigungen über bevorstehende Sendungen bieten. Für VoD soll eine große Library zur Verfügung stehen.

Der Launch des IP-basierten TV-Dienstes hängt unmittelbar mit der geplanten Einführung von „Project Lightspeed“ zusammen. Ab Anfang 2005 will SBC ein Glasfasernetz einrichten, dessen Endpunkte näher an den Kunden sein sollen. Damit kann das Unternehmen Dienstleistungen wie VoIP, TV und Internet-Zugang über einzelnes Netzwerk abwicklen. Bis Ende 2007 soll die Glasfaser-Infrastruktur 18 Millionen Haushalte erreichen.

Themenseiten: Business, Microsoft, Telekommunikation

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