Trojaner sendet Spam-SMS

Zurzeit sind vor allem Handybesitzer in Russland betroffen

Wie die Sicherheitsspezialisten von Sophos melden, versucht ein neu aufgetauchter Trojaner Spam-Meldungen an mobile Telefone zu verschicken. Zurzeit sind vor allem Handybesitzer in Russland betroffen. Der Verursacher dieser neuen Plage ist Troj/Delf-HA. Er kommt als ausführbare Datei per Email-Anhang oder über fremde Datenträger einher. Beim Klick auf die Datei wird der Rechner verseucht. Damit er auch bei jedem Neustart des Systems automatisch wieder aktiviert wird, trägt er sich in die Registry ein.

Der Trojaner versucht nach der Verseuchung die russische Internetadresse „www.vlasof1.narod.ru“ zu kontaktieren. Von dort wird die Datei sms.txt geladen, in der die SMS-Texte hinterlegt sind. Dann sendet er über die SMS-Dienste verschiedener russischer Mobilfunkanbieter unerwünschte Kurznachrichten an Handybesitzer.

„Diese Form des SMS-Spam darf man nicht auf die leiste Schulter nehmen. Nicht nur, dass die Empfänger belästigt werden, der Empfang der Meldungen kostet sie auch Geld“, beklagt Garham Cluley, Senior Technology Consultant bei Sophos. Der aktuelle Ausbruch ist zwar noch lokal begrenzt, aber er zeigt, wo zukünftige Ziele von Spam-Versendern liegen können.

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1 Kommentar zu Trojaner sendet Spam-SMS

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  • Am 10. November 2004 um 18:19 von wert

    Spaam
    Diese Scheiße kommt alles von den MOSLEMS, man müsste sie aus Europa entfernen

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