Philips und Debitel sagen CeBIT-Teilnahme ab

Unternehmen wollen Geld an anderer Stelle investieren

Der Technologiekonzern Philips und die Telefongesellschaft Debitel haben ihre geplante Teilnahme an der CeBIT abgesagt. Damit verlängert sich die Liste renommierter Unternehmen, die aufgrund hoher Kosten der CeBIT den Rücken kehren.

Den Rückzug von Philips bestätigte am Dienstag Philips-Sprecherin Veronika Hucke gegenüber der „Wirtschaftswoche“. Zuvor hatten unter anderem Hewlett-Packard und Peoplesoft mitgeteilt, 2005 nicht mehr mit eigenen Ständen in Hannover präsent sein zu wollen.

Auch bei den Telefongesellschaften hat die Messe an Anziehungskraft verloren. So hat nach Informationen des Blattes Debitel seine Teilnahme abgesagt, weil Chef Paul A. Stodden die Standkosten in Millionenhöhe anderweitig für die Kundengewinnung einsetzen will.

Aus der Telefonbranche kommen neben der Deutschen Telekom mit ihren Sparten T-Mobile, T-Com und T-Systems und den Mobilfunkbetreibern Vodafone, E-Plus und O2 nur Arcor, Freenet und Mobilcom. Aus dem Verband der Anbieter von Telekommunikations- und Mehrwertdiensten (VATM) sind nur fünf der knapp 40 Mitglieder vertreten.

Themenseiten: Business, CeBIT, Messe

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1 Kommentar zu Philips und Debitel sagen CeBIT-Teilnahme ab

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  • Am 29. November 2004 um 15:14 von Bongo

    Absage zur CeBIT
    Klasse Entscheidung! Bei diesen Standmieten (ca. 200 Euro pro m²) ist das kein Wunder. Nebenkosten sind nicht garnicht eingerechnet. Nur die Messe verdient daran. Hoffe es sagen noch weitere Auststeller ab. Well done!!!

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