Streit um die Legalität von Tauschbörsen geht weiter

Vertreter aus Film- und Musikindustrie wollen Supreme Court zur Annahme des Falls bewegen

Die juristische Schlacht um Tauschbörsen geht weiter. Nachdem ein Gerichtsurteil, wonach Entwickler entsprechender Software nicht für Urheberrechtsverstöße der Nutzer verantwortlich sind, auch in zweiter Instanz bestätigt wurde, wollen die Kläger nun vor den obersten Gerichtshof der USA ziehen.

Mehr als 30 Interessensgruppen, 20 Künstler, mehrere Musik- und Film-Downloaddienste sowie 40 Generalstaatsanwälte haben entsprechende Statements abgegeben, um zu erreichen, dass der Supreme Court den Fall erneut aufrollt.

Die Morpheus-Muttergesellschaft Streamcast hat ein eigenes Schreiben eingereicht, das die Abweisung der Falls empfiehlt. Als Grund gibt Streamcast an, dass sich der Kongress um eine entsprechende Gesetzgebung bemüht. Eine Entscheidung des Supreme Court wird erst in einigen Monaten erwartet.

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2 Kommentare zu Streit um die Legalität von Tauschbörsen geht weiter

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  • Am 10. November 2004 um 16:50 von Frank W.

    Ich als Urheber möchte
    Ich als Urheber möchte meine Files anbieten dürfen, wie und wo ich will! Wenn Tauschbörsen illegal werden, können auch wir unsere Werke nicht mehr schnell und kostenlos massenweise verteilen! Wehrt euch!

  • Am 15. November 2004 um 17:14 von BJ

    Streit um die Legalität von Tauschbörsen geht weiter … und wird wohl nie enden!
    Solange es das Internet gibt, solange es die Filesharing Tools gibt, solange Menschen sich nicht um diese Gesetzte schehren … ich denke mal solange werden Benutzer Dateien sich aus dn Peer2Peer Netzen holen.

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